5. Mai 2022

Badenia-Renntag am Sonntag

Pferde auf Rennbahn
Spannende Rennen gibt es am Sonntag auf der Waldrennbahn zu sehen. Foto: Schatz

Seckenheim

Nach dem gelungenen Start beim Frühjahrs-Renntag Anfang April steht nun die zweite Veranstaltung in dieser Saison auf der Waldrennbahn in Mannheim-Seckenheim auf dem Terminkalender. Zum Badenia-Renntag hat der Badische Rennverein sieben Flachrennen ausgeschrieben und wie zuletzt erfolgt der Start zum ersten Rennen erneut um 11.20 Uhr.

Ab 10 Uhr kann die Rennbahn betreten werden. Durch die Übertragung der ersten fünf Rennen in die Wettannahmestellen in Frankreich müssen diese Prüfungen schon am Vormittag gestartet werden. Die in Frankreich getätigten sehr hohen Wetteinsätze bilden längst die Grundlage für die Finanzierung des Pferderennsports hierzulande.

Mit einem Preisgeld von 12.000 Euro ist das Heinrich Vetter – Badenia Rennen zwar üppig ausgestattet, doch versammeln sich an der 1.900 Meter Startmarke lediglich sechs Pferde. Alle Teilnehmer zeigten bislang gute Formen, sodass es gar nicht so einfach ist, einen klaren Favoriten zu küren.

Ganz im Fokus steht der siebenjährige Earl, der im Besitz von Gabriele Gaul steht, die dem Vorstand des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim angehört. Der Schützling der Iffezheimer Trainerin Carmen Bocskai zeigte beim Jahresdebüt am Frühjahrs-Renntag als Dritter eine starke Leistung.

Der Wallach trifft auf Dormio aus dem Stall von Christian von der Recke, der genau wie der holländische Gast Rajguru als frischer Sieger antritt. Laquyood, den die in Bestform befindliche Trainerin Conny Whitfield in Iffezheim betreut, wurde nach guten Trainingsleistungen sogar nachgenannt.

Der in Mannheim beheimatete Marco Klein sattelt in diesem Hauptereignis zwei Pferde. Stalljockey Tommaso Scardino hat sich für König Platon entschieden, der seinen letzten Start ebenfalls siegreich gestaltete. Boxennachbar Indian Soldier wird von Stefanie Koyuncu geritten.

Insgesamt greift der Coach mit sechs Pferden am Badenia-Renntag in das Geschehen auf seiner Heimatbahn ein. Neutrainer Oliver Rudolph wird mit Candy Sweet und Pervij seine beiden im Training befindlichen Pferde satteln, während Rennvereinspräsident Stephan Buchner auf Kashani hofft.