23. Dezember 2021

Diakoniestiftung Mannheim unterstützt „die Villa - ´s trifft sich gut“

Menschen bei Spendenübergabe
(v.l.n.r.) Timo Harald Lozano, Michael Graf, Rebekka Stutzman und Rene Richter bei der Scheckübergabe anlässlich der offiziellen Eröffnung im Herbst. Foto: Kästel

Schönau

Die Diakoniestiftung Mannheim unterstützt eines ihrer Herzensprojekte mit 1.500 Euro. Das Geld kommt konkret der „Villa“, einer im letzten Jahr gegründeten Begegnungsstätte auf dem Gelände der Emmaus-Gemeinde in Mannheim-Schönau, zugute.

„Mit der Spende können wir uns langfristig für die anstehende kältere Jahreszeit rüsten und wetterfeste Gartenmöbel anschaffen.“, berichtet die Leiterin Rebekka Stutzman. Eine „Weihnachtshütte“ wolle man bauen, um in der nächsten Nachbarschaft heiße Getränke und Leckereien anzubieten.

„Ich freue mich sehr, dass wir mittlerweile so viel Zuspruch und Unterstützung erfahren. Es scheint, als sei die Schönau um einen wichtigen Begegnungsort – nicht nur für Kinder – reicher geworden.“

„Ihr wisst ja gar nicht, was ihr für mich macht“, berichtet ein älterer Mann, wenn er freitags bei der „Villa“ vorbeischaut, um sich bei einer Tasse Kaffee mit anderen zu unterhalten. Das Projekt scheint eine „Lücke“ zu schließen, auf die man lange gewartet hat.

Ob Krabbelgruppe oder Hausaufgabenbetreuung, Seniorencafé oder Spielenachmittag, die „Villa“ hält klientelübergreifend für jeden etwas bereit. Möglichkeiten der Mitgestaltung im Garten oder Ideen für neue Projekte gibt es immer.

Auch bietet die „Villa“ die Möglichkeit an, Räumlichkeiten zu mieten. „Wir kennen das alle: kein Platz für die Geburtstagsfeier mit zehn Kindern. Hier in der „Villa“ gibt es genug Raum und eine gut ausgestattete Küche, um Kindern einen schönen Nachmittag zu bieten“, berichtet  Rebekka Stutzman, die Einrichtungsleiterin.

„Kinder sind in dieser Pandemie vermutlich die am meisten Leidtragenden. Wohl denen, die in einer großen Wohnung oder im Eigenheim mit Garten zu Hause sind und deren Eltern ihre Betreuung flexibel einteilen können“, sagt auch Timo Harald Lozano, Geschäftsführer der Diakoniestiftung Mannheim.

„Wo dies fehlt, wird Corona zu einer tagtäglichen, aber zumeist stillen Katastrophe für jedes Kind in einer beengten, einsamen und buchstäblich langweiligen Zeit. Hier in der „Villa“ möchten wir räumliche und emotionale Weite schenken und alle sind willkommen.

Für die Schönauer Kinder und Familien ein wunderbarer Ort, wo Bewegung, Begegnung und spielerische Leichtigkeit ein Stück weit wiederhergestellt werden.“

Als Diakoniestiftung sehe man sich in der Verantwortung, den gesellschaftlichen Fliehkräften entgegenzutreten und Projekte zu unterstützen, die sich gegen Einsamkeit engagieren.

„Das Projekt der „Villa“ sorgt für ein wenig mehr gesellschaftlichen Kitt, den wir gerade in der aktuellen Situation alle so nötig haben“, berichtet Lozano weiter. Spenden kommen einzelnen Projekten oder der Stiftungsarbeit im Allgemeinen zugute.

Nähere Infos unter: www.diakoniestiftung-mannheim.de