1. Juni 2021

Ein Paradies für Feldhamster

zwei Frauen mit Hamstern
Bürgermeisterin Diana Pretzell (li) und Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder (re)vor der Auswilderung von zwei Feldhamstern. Foto: Sohn-Fritsch

Sandhofen

Niedlich sahen sie ja aus – die beiden Feldhamster, die Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und Bürgermeisterin Diana Pretzell in ihren Transportkisten hielten. Zusammen mit acht weiteren Feldhamstern wurden sie im Straßenheimer Feld ausgewildert.

Dort finden die unter strengem Artenschutz stehenden Tiere ein Paradies vor: Die dem Artenschutzprogramm vertraglich angegliederten Landwirte säen nur Luzerne und Getreide ein, geerntet wird entweder sehr spät oder gar nicht.

So finden die Feldhamster bis ins Spätjahr hinein Deckung und Nahrung für den Winter. „Der Feldhamsterschutz sorgt für biologische Vielfalt“, begründete die Regierungspräsidentin das Projekt.

Seien es im Jahr 2018 noch 29 Hamsterbaue gewesen, so konnte man in diesem Jahr im Straßenheimer Feld 130 Baue finden. Ein Teil der Tiere ist mit Sendern ausgestattet, so dass sich auch ihre Wanderung nachverfolgen lässt.

Bürgermeisterin Pretzell, deren kleiner Hamster sich sichtlich wohl in ihrer Nähe fühlte, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass das Programm zum Feldhamsterschutz schon so lange so erfolgreich umgesetzt werden kann“.

Mehr zur Auswilderung der Feldhamster im Straßenheimer Feld lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Mannheimer Stadtteil Nachrichten.