1. April 2022

Studierende unterstützen Frauenhaus mit Spendenaktion

Menschen an einem See
Die Studierenden freuen sich über den großen Erfolg. Foto: zg

Mannheim

Mit einer Spenden- und Informationskampagne haben sich Studierende der Mannheim Business School für das Frauen- und Kinderschutzhaus Heckertstift engagiert.

Das soziale Projekt im Rahmen des Executive MBA Programms hatte das Ziel, für das Thema häusliche Gewalt zu sensibilisieren und Geld zur Unterstützung betroffener Frauen zu sammeln.

Frauen, die aus dem Frauenhaus ausziehen möchten, bekommen einen Beitrag zur Einrichtung einer neuen Wohnung, und es werden Anschaffungen für ihre Kinder ermöglicht.

Insgesamt konnten die Studierenden 22.700 Euro für das Caritas-Frauenhaus einwerben. Die Studierenden nahmen Kontakt zu verschiedenen Unternehmen in der Region auf und konnten dort den größten Teil der Spendensumme – nämlich 20.600 Euro – akquirieren.

Dabei lernten die Unternehmen auch die Arbeit des Frauenhauses kennen. Unter anderem engagierten sich REWE, SNOCKS, SAP und die VR Bank Rhein-Neckar. Hornbach stellte Gutscheine für seine Märkte zur Verfügung.

Darüber hinaus besuchten die Studierenden fünf Schulen und sprachen mit den Jugendlichen über das Thema häusliche Gewalt.

„Die Resonanz bei den Schülern und Schülerinnen war enorm. Sie haben unglaublich viel Interesse am Thema gezeigt, und so manche Frage hat den ein oder anderen von uns ebenfalls zum Nachdenken angeregt“, berichtet Teammitglied Antonella Stella.

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wurden die Jugendlichen eingeladen, an einem Posterwettbewerb teilzunehmen. Sieben Poster wurden gestaltet und eingereicht, über die online abgestimmt werden konnte.

Die meisten Stimmen hat ein Motiv von Cheyenne Witte (20 Jahre) bekommen, gefolgt von Maahir Choudhury (16) und Marlene Bischof (15). Plakate mit ihren drei Bildern werden nun gedruckt und an den Schulen verteilt.

Insgesamt sei das Projekt sehr erfolgreich gewesen, sagt Ruth Syren, Leiterin des Frauenhauses: „Ich fand es erstaunlich und beeindruckend, wie stark sich die Studierenden mit häuslicher Gewalt auseinandersetzt haben und wie viel Interesse und Engagement für ein Thema entstanden sind, mit dem sie vorher nicht wirklich in Berührung gekommen waren. Das ganze Projekt war für alle Seiten sehr bereichernd.“