6. Oktober 2021

Der Schrecken des einsamen Todes

Käfertal

Endlich! Die Erleichterung der Mitarbeitenden des ambulanten Hospizdienstes ist groß. Lange Zeit hatte Corona Gruppenabende, Seminare oder Veranstaltungen so gut wie unmöglich gemacht. Mit den Lockerungen sind nun auch wieder Treffen möglich.

„Darüber sind wir so froh“, sagt die Leiterin des ambulanten ASB-Hospizdienstes Chantal Verveur. „Der Austausch und die Gespräche sind gerade bei unserer Arbeit so wichtig“, ergänzt sie. Zum ersten Gruppenabend nach langer Pause treffen sich 15 Ehrenamtliche sowie die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Chantal Verveur und Doris Detering in den Räumen des ASB Kundenzentrums in der Edisonstraße in Mannheim-Käfertal.

Der Redebedarf ist groß. „Durch Corona ist das Thema Sterben nochmals ganz anders in das Bewusstsein der Menschen gekommen“, sagt ein Mitarbeiter, „der Schrecken des einsamen Todes kam plötzlich ganz nah“.

„Ohne unsere Ehrenamtlichen könnten wir den ambulanten Hospizdienst gar nicht leisten“, betont Chantal Verveur. „Wir sind eine große Familie“, ergänzt Doris Detering. Beim ambulanten Hospizdienst arbeiten derzeit 37 Ehrenamtliche aktiv mit.

Ihnen werden regelmäßig Fort- und Weiterbildungen sowie Supervisionen angeboten. Der ambulante Hospizdienst des ASB arbeitet mit der Palliativstation des Mannheimer Klinikums sowie mehreren Krankenhäusern zusammen.

Zudem gibt es Kooperationen mit Seniorenheimen, dem Hospiz St.Vincent in Mannheim und Einrichtungen für Menschen mit Einschränkungen. „Außerdem haben wir einen engen Kontakt zu verschiedenen Palliativ-Teams im Rhein-Neckar-Kreis“, ergänzt Chantal Verveur.

Der ambulante Hospizdienst des ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar berät und betreut Menschen ab dem 18- Lebensjahr in der Palliativphase. Auch Angehörigen bietet er Unterstützung an. Seminare, Fort- und Weiterbildungen werden über Spenden finanziert.

Kontakt: hospiz@asb-rhein-neckar.de