28. Januar 2021

Buga-Vorbereitungen: Luisenpark im Plan, Spinelli ohne Zeitpuffer

Neckar mit Fernmeldeturm
Das Ufer des Altneckars soll sene natürlich Form zurückerhalten. Visualisierung: Buga23

Mannheim

„Wenn einem erst zweieinhalb Jahre vor Beginn das Gelände komplett übergeben wird, gibt es an der einen oder anderen Stelle vielleicht kleine Zeitpuffer. Aber insgesamt gesehen bleibt uns nicht viel Spielraum“, sagt Michael Schnellbach. Entsprechend lang ist die „to do-Liste“, die der Geschäftsführer der Bundesgartenschau (Buga) Mannheim 2023 gGmbH allein für dieses Jahr präsentiert.

Doch es bleibt es: „Unsere Buga soll neue Maßstäbe setzen. Angelehnt an die UN-Nachhaltigkeitsziele sehen wir uns als Experimentierfeld mit den vier Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrungssicherung“, so Schnellbach. Gleichzeitig versteht man sich als Konjunkturprogramm für die regionale Wirtschaft.

Hotellerie und Gastronomie sollen genauso von der Buga 2023 als touristisches Ziel profitieren wie Handel, Kunst- und Kulturszene.

Herzstück der Buga von Mitte April bis Anfang Oktober 2023 ist Spinelli. Auf der Konversionsfläche läuft seit Dezember 2020 der Rückbau auf Hochtouren. Das Ausstellungskonzept in Zusammenarbeit mit zwei Planungsbüros wird im Laufe des Jahres weiter konkretisiert: Die U-Halle wird zurückgebaut und mit den Arbeiten für den Panoramasteg begonnen.

Das Planfeststellungsverfahren für die 2,1 Kilometer lange temporäre Trassenführung der Seilbahn, die Spinelli mit dem Luisenpark verbindet, wird noch Ende Januar beim Regierungspräsidium eingereicht. Im ersten Quartal will die Buga-Gesellschaft ihr Verkehrsmanagementkonzept vorstellen. Im Stadtpark liegen die Bauarbeiten nach den Worten von Geschäftsführer Joachim Költzsch gut im Zeitplan.

Der Spatenstich für die neue Unterwasserwelt ist für Anfang Juli vorgesehen. Neues Pinguingehege und der Freiluftvoliere werden folgen. Begonnen wird auch mit der Renaturierung des Neckarufers im Bereich zwischen Fernmeldeturm und Riedbahnbrücke auf Neuostheimer Seite. Der Fluss soll wieder natürliche Randbereiche für Fauna und Flora erhalten.

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