26. März 2018

Waldhaus Mannheim soll regionaler Schwerpunkt in der Waldpädagogik werden

Spatenstich
Symbolischer Spatenstich für den Anbau (von links): Prof. Dr. Egon Jüttner, Roland Weiß, Felix Reining, Bernd Müller, Friedlinde Gurr-Hirsch, Ralf Eisenhauer, Andrea Jessen, Klaus Schwennen, Andreas Kaupp. Foto: Dammel

Gartenstadt

Der Festakt des symbolischen Spatenstiches am Waldhaus Mannheim, mit dem der geplante Anbau am 22. März seine Einleitung finden sollte, war wohl nicht im Sinne von Petrus. Es schüttete nach den Grußworten der Festgäste im Inneren beim Gedankenaustausch vor dem Gebäude wie aus Kübeln. Immerhin hatten es die spatenschwingenden Vertreter aus Politik, Forstbetrieb und Bau nach den ersten Regentropfen gerade noch geschafft, ihrer Pflicht nachzukommen.

Für Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, ist der Baubeginn ein Tag der Freude, verbunden mit dem Wunsch, „dass möglichst viele Kinder und Erwachsene über die Einrichtung Kenntnisse über den Wald und Respekt vor der Natur erhalten und die erworbenen Kenntnisse zum Schutz und Erhalt der Natur nutzen werden.“ Dies umso mehr, weil nach der Aufnahme der Waldpädagogik zu einer gleichwertigen Aufgabe der Forstbehörden im Landeswaldgesetz im Jahr 1995 die Entfremdung von immer mehr Kindern gegenüber der Natur aufgrund ihrer Lebensumstände stetig fortgeschritten sei. Auch in Mannheim habe man die Voraussetzung geschaffen, die Bedeutung des Waldes im Ökosystem begreifbar zu machen. Seit 1999 bestehe das Waldhaus als ein mit viel Engagement geführtes, von Schulen dankbar angenommenes Waldklassenzimmer, das innerhalb des Aufgabenbereiches von der Dienststelle Forstamt Mannheim/Forstamt Rhein-Neckar-Kreis betreut werde.

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