28. Mai 2018

Verbände fordern Aussetzung der Belegungssteuerung bei der Pflegeheimsuche

Menschen auf Treppe
Wohlfahrtsverbände, Stiftungen und gemeinnützige Träger haben sich zu einer „Allianz der Pflegeeinrichtungen“ zusammengeschlossen. Foto: Warlich-Zink

Mannheim

Die Wohlfahrtsverbände AWO, Caritas und Diakonie sowie die Vertreter der Evangelischen Pflege Mannheim, der Evangelischen Heimstiftung und der Altenpflegeheime Mannheim fordern Stadt und Gemeinderat auf, den im Dezember 2017 im Rahmen der Haushaltsberatungen gefassten Beschluss, wonach Empfänger von Sozialhilfeleistungen nur noch in begründeten Einzelfällen die zehn „teuersten“ Pflegeheime belegen dürfen, rückgängig zu machen.. Eine solche Lenkung sei ein Eingriff in die das im Sozialgesetzbuch verankerte freie Wahlrecht der Betroffenen. 400.000 Euro will die Stadt mit dieser Maßnahme einsparen. „Doch der Preis dafür ist hoch“, sagen die Vertreter der Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen und gemeinnützigen Träger. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Seniorenzentrum „Rheinauer Tor“ erläuterten sie, warum die Tagessätze variieren und die monatlichen Eigenanteile dementsprechend zwischen 1.600 und 2.500 Euro liegen.

Lesen Sie mehr in den Ausgaben von Seckenheim-Rheinau-Nachrichten und Mannheimer Stadtteilnachrichten vom 8. Juni 2018.