24. Oktober 2017

Abend der ISG-Freunde am 25. Oktober im Stadtarchiv

Mannheim

Auch in diesem Jahr lädt der Verein der Freunde des Stadtarchivs Mannheim – ISG zum Abend der ISG-Freunde in den Friedrich-Walter-Saal im Collini-Center ein. Die Besucher erwartet ab 19 Uhr neben der Präsentation der Jahresgabe für die Vereinsmitglieder ein interessantes und vielfältiges Programm.

Zum einen werden Prof. Dr. Wilhelm Kreutz und Frau Karen Strobel Einblicke in ihr Buch- und Film-Projekt „Zwei Wege nach Auschwitz“ geben. Beleuchtet werden die Lebenswege des KZ-Komman­danten Rudolf Höß und der Mannheimer Zeugin Jehovas Sophie Stippel und ihre Wiederbegegnung in Auschwitz. Der Leidens- und Lebensweg des Opfers bildet den Kontrast zum barbarischen Täter Rudolf Höß. Film- und Buchpremiere wird am 27. Januar 2018, am Internationale Gedenktag zur Befrei­ung von Auschwitz sein. Am Abend der ISG-Freunde präsentieren die Autoren vorab exklusive Einblicke in die bewegende Doku­mentation.

Danach folgen interessante Neuigkeiten über „Film ab!“, das laufende Projekt zur Digitali­sierung des historischen Filmbestandes des Stadtarchivs. Vorstandsmitglied Dr. Julia Scialpi wird mit Désirée Spuhler einige Film-Clips und Überlegungen zum Projekt vorstellen, das einen wesentlichen Baustein für die multimedialen Ausstellungen im neuen Haus des Stadtarchivs, dem MARCHIVUM, sein wird.

Sodann nimmt Institutsleiter Prof. Dr. Ulrich Nieß zu einer heiteren Zeitreise mit: „Bye Bye Collini“. Anlass ist der bevorstehende Abschied aus den Räumen des Collini-Centers. Fotos und Filme rufen die Jahre seit 1991 in Erinnerung, als das Stadtarchiv hier seinen Platz für mehr als ein Vierteljahr­hundert fand.

Last but not least werden die Vereinsmitglieder die Jahresgabe 2017 erhalten. Dr. Andreas Schenk von der Öffentlichkeitsarbeit des Stadtarchivs hat sich etwas Sinniges zum neuen Domizil ausgedacht – was wird freilich noch nicht verraten. Für einen runden Ausklang bei einer Erfrischung wird gleichfalls gesorgt sein. Interessierte Mannheimerinnen und Mannheimer, die dem Förderverein des Stadtarchivs (noch) nicht angehören, sind ebenfalls herzlich willkommen.