22. Juli 2021

Überaus erfolgreiche Sachspendenhilfe für Hochwasser Opfer

Menshen mit Spenden
Die Spendenbereitschaft war überwältigend. Foto: Schatz

Friedrichsfeld

Durch den Einsatz von Sina Adelmann und weiteren Kolleginnen organisierte die evangelische Kita mit Unterstützung des Elternbeirats der katholischen Kita sowie dem städtischen Hort eine Soforthilfe für die Hochwasser Opfer in Bad Neuenahr - Ahrweiler in Rheinland-Pfalz.

Den Kontakt hatte Sina Adelmann hergestellt und bekam auch die Zusage, dass die Spenden auf jeden Fall da ankommen, wo sie auch gebraucht werden. Die Resonanz war überwältigend. Bereits kurz nach 18 Uhr gab es am Dienstag in der Wallonenstrasse vor der evangelischen Kirche kaum noch ein Durchkommen. So viele Menschen waren gekommen, um zu helfen.

„Wir sind überwältigt“ so eine glückliche Sina Adelmann auch im Namen ihrer Kolleginnen, die fleißig die Kisten und sonstige Gegenstände entgegen nahmen. Es wurden auch ganz viele Dinge für Kinder wie etwa Kinderwagen oder Spielzeug vorbei gebracht.

Dazu Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel oder auch Tierfutter. Im Vorfeld war eine Liste veröffentlicht worden, was am dringendsten benötigt wird. „Die Leute halten sich da auch dran, das ist super“ so eine weitere Erzieherin.

Bei manchen Spendern gab es Verunsicherung, weil ja inzwischen darum gebeten wurde keine Sachspenden mehr abzugeben. Doch die konnte Sina Adelmann beruhigen. Durch den direkten Kontakt war die Sammelaktion angemeldet und die Spenden werden sicher auch angenommen.

Dank der Spedition TTM GmbH, die die Kita durch die Kontaktperson Diana Fillbrunn erreichte, war es möglich Lastwagen mit den Hilfsgütern in die betroffenen Gebiete zu schicken. Und auch beim Beladen halfen die Fahrer, so dass alles sicher verstaut werden konnte.

Die Firma Rossmann beteiligte sich mit einer größeren Sachspende an der Aktion. Gegen 20 Uhr war die Sammelaktion dann beendet. „Zum Glück mussten wir niemanden mit seinen Spenden abweisen“ so eine leicht erschöpfte Sina Adelmann.

Zusammen mit ihren Kolleginnen hat sie dann noch die restlichen Spenden im Gemeindehaus verstaut, die am nächsten Tag mit einem weiteren LKW der Spedition abgeholt wurden.

Das ganze Team hofft nun, dass man mit diesen Sachspenden den betroffenen Familien ein kleines Stück Alltag zurückbringen kann und bedankt sich bei allen, die die Aktion so kurzfristig unterstützt haben.