23. September 2021

„Radstark Seckenheim“ stellte sich mit Radparade vor

Kundgebung von Radfahrern
Abschlusskundgebung am Seckenheimer Schloss. Foto: Warlich-Zink

Seckenheim

„Geredet wird viel vom Radverkehr. In der Umsetzung passiert nichts“, mit diesen Worten eröffnete Ralf Kittel die Abschlusskundgebung der ersten Seckenheimer Radparade auf dem örtlichen Schlossplatz. Ihr vorausgegangen war eine etwa 45minütige Tour durch den Stadtteil.

Etwa 250 Teilnehmer steuerten dabei mit Fahrrädern, Lastenrädern, Liege- und Sesselrädern mit und ohne E-Antrieb Engstellen auf der Hauptstraße ebenso an wie Radwege, die im Nichts enden oder gar nicht erst vorhanden sind.

Neben vielen Familien mit kleinen Kindern hatten sich auch Senioren sowie eine Gruppe der TSG Seckenheim und des Evangelischen Schifferkinderheims der Radparade angeschlossen.

„Uns fehlen die Querverbindungen von Nord nach Süd und von Ost nach West“, so Giuseppe Randisi. Sichere Radwege, die längst nicht nur Ortssache seien.

„Viele Berufspendler und Schüler sind von Edingen-Neckarhausen oder Ilvesheim kommend mit dem Rad unterwegs. Auch die Achsen in Richtung Hochstätt sowie nach Neuostheim seien nicht vorhanden, sagt Randisi, der ebenso wie Kittel dem Bezirksbeirat angehört.

Aus diesem Gremium heraus wurde parteiübergreifend die Gruppe „Radstark Seckenheim“ ins Leben gerufen, die mit der Radparade nun zum ersten Mal öffentlich in die Pedale trat und weiter aktiv bleiben will.

Lesen Sie mehr in den Seckenheim-Rheinau-Nachrichten vom 8. Oktober.