13. September 2022

300 Kinder erobern die Manege

Kinder machen Zirkus
300 Kinder eroberten die Manege beim Sommerferienspiel Zirkus. Foto: Stadt Mannheim

Oststadt

Zwei Wochen lang war der Untere Luisenpark fest in Kinderhand: Beim Sommerferienspiel zum Thema Zirkus konnten insgesamt 300 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren Zirkusluft schnuppern. Das Angebot wurde vom Spielmobil der Jugendförderung im Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt gestaltet.

In der wählbaren Halb- oder Ganztagsbetreuung für die Dauer von einer oder zwei Wochen durften sich die Kinder zunächst einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen verschaffen und sich dann – je nach Interesse und Talent – einer Gruppe anschließen, die in eigenen Themen-Zelten die favorisierten Kunststücke einstudierte.

Vermittelt wurden Grundkenntnisse und einfache Übungen, die keine Teilnehmer überforderten. Wer sich die akrobatischen oder artistischen Aufgaben nicht zutraute, konnte sich zum Beispiel beim Malen von Bühnenbildern oder beim Basteln von Kostümen in die Zirkusfamilie einbringen.

Denn die Zusammenarbeit in der Gruppe spielt eine große Rolle in diesem Ferienprogramm.

Am Ende jeder Woche stand beim Zirkus namens „Balla Balla“ eine Aufführung vor großem Publikum auf dem Plan, nämlich den Familien und Freunden der teilnehmenden Kinder.

Dabei konnten die jungen Artistinnen und Artisten allen Gästen bei passend eingespielter Musik zeigen, welche Tricks sie beispielsweise beim Seillaufen, beim Jonglieren mit Bällen, Tüchern oder Keulen, beim Hula-Hoop oder den Devil Sticks gelernt hatten.

Manche machten das schon richtig gut. Das Lampenfieber war dem einen oder der anderen durchaus anzumerken, aber auch der Stolz über einen erfolgreich absolvierten Auftritt. Schön zu sehen war, dass die Älteren die Jüngeren auf der Bühne sprichwörtlich an die Hand nahmen und Hilfestellung leisteten.

So trugen alle zum Gelingen der Zirkusvorstellung bei, die – wie im richtigen Zirkus – mit der Verabschiedung aller Akteure unter großem Applaus endete.