18. September 2020

Stadtteilverein setzt sich für Paul-Martin-Ufer als Fahrradstraße ein

Fahrraddemo
Die Teilnehmer kamen mit verschiedenen Plakaten. Foto: Warlich-Zink

Neuostheim

„Taten statt Worte“ oder „Wer bremst, ist rücksichtsvoll“ und „Echte Radfahrer halten Abstand“ war auf den Plakaten zu lesen, mit denen Anwohner in Neuostheim dafür demonstrierten, die Wege von Radfahrern und Fußgängern auf dem Neckardamm dauerhaft zu trennen.

Auf dem Teilstück zwischen Endhaltestelle Neuostheim und Fernmeldeturm ist es in den letzten Jahren zunehmend enger geworden, da die Zahl der Radfahrer und deren Geschwindigkeit stark zugenommen hat. Wochentags sind dort vorrangig Pendler und Schüler aus Richtung Heidelberg und Ladenburg kommend unterwegs.

Doch auch an Wochenenden hat der Stadtteilverein Neuostheim nach eigenen Angaben teilweise mehr als 400 Radfahrer pro Stunde auf dem an vielen Stellen nur zwei Meter breiten Weg entlang der OEG gezählt.

„Es gab schon schwere Zusammenstöße. Beinahe-Unfällen sind an der Tagesordnung. Leute erschrecken sich, und es kommt zu gegenseitigen Beschimpfungen“, erklärt Stefan Bickmann, warum nun zur Demo unter dem Motto „Rücksicht Radfahrer-Fußgänger auf dem Neckardamm“ aufgerufen wurde. Weitere Aktionen sollen folgen.

Lesen Sie mehr in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten, Ausgabe vom 18. September.