28. Februar 2022

Prägekraft der Geschichte

Waldhof

Sie ist Historikerin und Kommunikationswissenschaftlerin, die als Mediatorin arbeitet und sich für den Täter-Opfer-Ausgleich einsetzt. Sie ist verheiratet und hat vier Söhne. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944.

Sophie von Bechtolsheim, geboren 1968, ist die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der wegen seines Widerstandes vom Hitlerregime standrechtlich erschossen wurde. Sie hat mit dem ersten Buch („Stauffenberg – mein Großvater war kein Attentäter“) bei vielen Menschen Reaktionen ausgelöst.

Sie erzählten ihr von ihren Erlebnissen während der Nazizeit und danach und wie sie bis heute prägende Wirkung in den Familien entfalten. Daraus wurde ein zweites Buch, in dem Sophie von Bechtolsheim Menschen von der Prägekraft der Geschichte erzählen lässt.

Es handelt sich um Fragen, die uns alle beschäftigen: Aus welchen Motiven handeln wir? Welche äußeren Umstände sind entscheidend? Wie viel Freiheit hat der Einzelne bei der Bestimmung seines Lebens? Aus den Erzählungen der Menschen entstehen grandiose Familiengeschichten der vergangenen knapp 100 Jahre.

Sophie von Bechtolsheim liest in der Reihe „Literaturcafé“ am 22. Mai um 15.00 Uhr bei den Kulturtagen Waldhof aus ihrem neuen Buch „Stauffenberg. Folgen“ im Restaurant Landolin. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu Rückfragen und Aussprache. Karten im Landolin oder unter Telefon 0172 625 0081.