17. Mai 2022

Lesung mit Sophie von Bechtolsheim

Buchcover
Die Reaktionen auf das Buch über ihren Großvater hat Sophie von Stauffenberg in ihrem neuen Werk „Stauffenberg. Folgen“ verarbeite. Bild: red

Waldhof

In ihrem neuen Buch begegnet Sophie von Bechtolsheim Menschen, die ihr von der Prägekraft der Geschichte erzählen und von den Fragen, die uns alle beschäftigen: Aus welchen Motiven handeln wir?

Welche äußeren Umstände sind entscheidend? Wie viel Freiheit hat der Einzelne bei der Bestimmung seines Lebens? Das Buch ist voll von Zeitzeugenberichten und packenden Familiengeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus und danach.

Die Autorin ist Historikerin und Kommunikationswissenschaftlerin, setzt sich für den Täter-Opfer-Ausgleich ein und ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944.

Nach dem Erfolg ihres Buches „Stauffenberg – mein Großvater war kein Attentäter“ erhielt Sophie von Bechtolsheim zahlreiche Briefe und E-Mails, in denen ihr Menschen von sich und ihren Familien erzählten.

Darin war von Schuldgefühlen angesichts der eigenen Begeisterung für Hitler die Rede, von den Erlebnissen während des Nationalsozialismus und in der Zeit danach und wie diese Zeit bis heute prägende Wirkung in den Familien entfaltet.

Am 22. Mai um 15.00 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit Sophie von Bechtolsheim. In der Reihe „Literaturcafè“ liest sie aus ihrem neuen Werk „Stauffenberg. Folgen“ im Restaurant Landolin und lädt im Anschluss zu einer Fragerunde ein.

Karten für den Nachmittag gibt es im Restaurant Landolin, Speckweg 17. Weitere Informationen unter Telefon 0172 625 0081.