21. Januar 2021

Konzept für AWO-Gebäude auf der Rheinau

Rheinau

In einem gemeinsamen Antrag machen sich auf der Rheinau GRÜNE und SPD für den Ausbau des Horts an der Rheinau Grundschule im Bezirksbeirat stark, und weisen auf das leer stehende AWO Gebäude direkt neben der Schule hin.

Für diese Immobilie gibt es schon verschieden Ideen und Ansätze der Nutzung. Das neu eingerichtete Quartiermanagement sucht eine Heimat, ebenso wie der Seniorentreff, der während der Sanierung des Familienzentrum eine Übergangslösung benötigt.

Außerdem wurde das Gebäude bei den Planungen in das Beteiligungsverfahren zum Mehrgenerationenspielplatz Plankstadter Straße einbezogen.

„Bei einem Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze ab 2024 würde sich der jetzt schon bestehende Platzmangel auf der Rheinau weiter verschärfen. Durch heutiges vorrausschauendes Handeln könnte man auch in Zukunft gute Bildungs- und Teilhabechancen für unsere Kinder sicherstellen. Der aktuelle Leerstand stellt somit eine einmalige Gelegenheit dar“, so Alice van Scoter, Bezirksbeirätin von den GRÜNEN.

Jetzt stellt sich für alle Rheinauer die Frage, welche Verwendung für das Objekt zukünftig geplant ist. "Es ist sinnvoll, für das AWO-Gebäude eine langfristige, dauerhafte Nutzung anzustreben, die durch das Betreuungsangebot sicher gegeben wäre.

Daher sollte diese Chance nicht verpasst werden. Jetzt sollten wir gemeinsam mit allen Interessenten schauen, welche Möglichkeiten Schule und AWO-Gebäude zur weiteren Entwicklung bieten“ bekräftigt Ulrike Kahlert, Bezirksbeirätin von der SPD die Anfrage.

Das ein Gesamtkonzept für diesen Standort unter Einbeziehung der verschiedenen Ideen und Bedarfe – auch fachbereichsübergreifend – erstellt werden muss, darin sind sich die beiden Antragstellerinnen einig.