10. September 2021

Noch verstärkt digitale Formate

Blick auf Kirche
Auch die Jesuitenkirche öffnet ihre Pforten am Tag des offenen Denkmals. Foto: kathma

Mannheim

Das Motto des bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 12. September lautet „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“.

Die Katholische Kirche in Mannheim ist mit einem analogen Angebot zum Thema des Aktionstages in der Jesuitenkirche A4 zwischen 14.30 und 17 Uhr dabei, setzt allerdings auch in diesem zweiten Pandemie-Jahr nochmals verstärkt auf digitale Einblicke.

Dabei liegt das Augenmerk darauf, dass sich auch hinter scheinbar Unscheinbarem oder vermeintlich Offensichtlichem Unerwartetes verbirgt beziehungsweise entsteht.

Zur Einstimmung am Tag des offenen Denkmals gibt es ab 14.30 Uhr in der Jesuitenkirche Philosophisches und Literarisches zum Thema Sein und Schein. Um 15 Uhr geht Jesuitenpater Werner Holter SJ in einem Gespräch mit Schauspielintendant am Nationaltheater Mannheim Christian Holtzhauer dem Verhältnis von Wirklichkeit und Fiktion unter dem Titel „Jesuitenkirche – Jesuitentheater? Sein und Schein auf der Bühne“ nach.

Musik für Orgel und Violine mit dem international bekannten Organisten und Komponisten Professor Zsigmond Szathmáry (Orgel) und Aniko Szathmáry (Violine) steht um 16 Uhr auf dem Programm. Zu einer Kirchenführung unter dem Titel „Glanzvoller Innenraum und kirchliche Wirklichkeit ­– Sein und Schein in der Katholischen Kirche“ laden Stadtdekan Karl Jung und Pater Werner Holter SJ um 16.30 Uhr ein und um 18 Uhr kann natürlich auch der Gottesdienst mitgefeiert werden.

Wer es am 12. September nicht in die Jesuitenkirche schafft, für den steht eine virtuelle Kirchenführung auf dem AktiontagYouTube-Kanal der Katholischen Kirche in Mannheim zur Verfügung. Und Interessierte finden beim Klick auf die Playlist „Tag des offenen Denkmals“ auf www.youtube.com/KatholischeKircheinMannheim in Kürze noch mehr: Die „Himmelsrakete“ St. Konrad in Mannheim-Casterfeld zum Beispiel.

Diese Kirche ist Teil der „Straße der Moderne“ und trägt einen solchen Spitznamen? Mehr dazu erfahren Interessierte in einem Kurzvideo. Wer den Kirchenraum live auf sich wirken lassen möchte, kann den Gottesdienst am Aktionstag um 9.30 Uhr mitfeiern.

Hinter geschlossene Türen blicken drei weitere Videos. Zwei davon öffnen aktuelle Kirchen-Baustellen: die Magdalenenkapelle in Straßenheim, die als ältestes Kirchlein auf Mannheimer Gemarkung gilt und gerade restauriert wird, und die St. Pius-Kirche in Neuostheim. Dort entsteht gerade die erste Ökumene-Kirche der Quadratestadt.

Eine weitere verschlossene Tür öffnet sich virtuell für die Zuschauer an der Marktplatzkirche St. Sebastian (F1). Nämlich die zum Kirchturm, der gar nicht wirklich zur Kirche gehört. Wer zudem wissen will, warum nicht alle Glocken darin Kirchenglocken sind, erfährt das in diesem Beitrag zum Tag des offenen Denkmals und das nicht nur am 12. September.