6. Juli 2022

Neue Hausseelsorger im Maria-Scherer-Haus eingeführt

Gruppenfoto mit Pfarrern
Schwester Alma, Oberin des Konvents im Maria-Scherer-Haus, Vorstandsvorsitzende Regina Hertlein, Wolfgang Oberschmidt, Dekan Karl Jung, Georg Röser und Heimleiterin Snezana Manojlovic (v.l.n.r.). Foto: Sarah Hussein

Rheinau

Das Caritas-Seniorenzentrum Maria-Scherer-Haus in Mannheim-Rheinau hat zwei neue Hausseelsorger: Georg Röser und Wolfgang Oberschmidt wurden am 24. Juni, am Tag des Herz-Jesu-Festes, mit einem Gottesdienst feierlich eingeführt.

Dekan Karl Jung begrüßte die beiden neuen Hausgeistlichen, die im Heim leben und seelsorgerlich für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind: „Jesu hat ein Herz für alle Menschen, für Ältere, für Erkrankte, für Pflegebedürftige, und gerade in so einer Einrichtung braucht es Seelsorger, die ein offenes Ohr und ein offenes Herz haben.“

Regina Hertlein, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbands Mannheim, sagte: „Wir sind sehr froh, pensionierte Priester zu haben, die sich in der Seelsorge einsetzen. Sie sind genauso wichtig wie die Pflegerinnen und Pfleger im Heim.“

Der 80-jährige Wolfgang Oberschmidt ist in Mannheim aufgewachsen und wurde 1967 zum Priester geweiht. Anschließend war er in Pforzheim, Radolfzell, Mannheim und Karlsruhe als Kaplan tätig.

Seine erste Pfarrerstelle bekam er im Mannheimer Stadtteil Jungbusch, 1990 folgten zwölf Jahre Radolfzell, dann war er in Oberhausen-Rheinhausen tätig, bis er 2013 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Besonders gerne war er mit dem Fahrrad unterwegs: Als Pfarrer hat er zahlreiche Fahrradtouren mit Jugendlichen gemacht, sogar bis nach Amsterdam.

Georg Röser ist in Seckenheim groß geworden, wo er von Pfarrer Franz Völker geprägt wurde, und ließ sich nach dem Theologiestudium 1970 in Freiburg zum Priester weihen.

Es folgten Kaplansjahre in Mannheim-Lindenhof und eine Tätigkeit als Religionslehrer in Eberbach, bevor er 1977 seine erste Pfarrstelle in Wertheim antrat und 1993 nach Forchheim wechselte, wo er bis zu seinem Ruhestand 2013 und noch darüber hinaus tätig war.

Mit dem Einzug ins Maria-Scherer-Haus kehrte der 79-Jährige, der gerne wandert und schwimmt, nach Mannheim zurück.