3. Mai 2021

Mobile Corona-Impfteams auf der Hochstätt im Einsatz

Hochstätt

Ab Montag, 3. Mai, wird das Impfzentrum der Stadt Mannheim zunächst eine Woche lang bis einschließlich Sonntag Vor-Ort-Impfungen auf der Hochstätt durchführen. Die Impfungen werden von mobilen, fachlich geschulten Teams im Quartierbüro vorgenommen. Das Impfangebot dort richtet sich allein an Bewohnerinnen und Bewohner der Hochstätt.

„Wir müssen feststellen, dass das Infektionsgeschehen in Stadtteilen mit besonderen sozialen Herausforderungen deutlich überdurchschnittlich ist. Das gilt auch für die Hochstätt. Wohnverhältnisse und ein hoher Anteil von Menschen, die nicht von zu Hause aus arbeiten können, sind eine Erklärung für das verstärkte Infektionsgeschehen“,  erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und führt weiter aus: „Gleichzeitig wissen wir, dass gerade in diesen Stadtteilen die Impfquote unterdurchschnittlich ist.

Wir haben uns deshalb entschieden, das Impfangebot vor Ort zu bringen. Wir beginnen versuchsweise auf der Hochstätt, weil wir uns von diesem Test auch neue Erkenntnisse zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erhoffen. Die Hochstätt ist ein klar abgrenzbares und mit knapp 3200 Bewohnern überschaubares Quartier.

Auf Basis der Erkenntnisse, die wir dort erlangen, können wir anschließend ziel genauer planen. Wir haben vor, das Modell der mobilen Impfungen auch in weiteren Quartieren und Stadtteile mit hohen Inzidenzen fortzusetzen“, so der OB. Auch das Land begrüße dieses Modellprojekt und unterstützte dabei.

„Seit ein paar Tagen wird es bundesweit diskutiert: Die Corona-Impfkampagne erreicht manche Teile der Bevölkerung noch nicht ausreichend, das betrifft vor allem Stadtteile mit besonderen sozialen Herausforderungen“, sagt Prof. Dr. Uwe Lahl, der Amtschef des Ministeriums für Soziales und Integration.

Das Projekt der Stadt Mannheim sei die richtige Antwort darauf, indem es niederschwellig das Impfen direkt zu den Menschen bringe.