30. November 2021

Mannheim und die NS-„Euthanasie“-Verbrechen

Neckarstadt

Die Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen durch die Nationalsozialisten war der erste industrielle Massenmord der Geschichte. In einem dreijährigen Forschungsprojekt konnte nun nachgewiesen werden, dass auch über eintausend Mannheimer diesem Verbrecher zum Opfer fielen.

Die Historikerin Dr. Lea Oberländer berichtet von der schwierigen Suche nach den "verdrängten Opfern", beleuchtet deren Schicksale und geht der Frage nach, welche Rolle die Stadt Mannheim im System der „Euthanasie“-Verbrechen spielte.

Die Veranstaltung findet am 1. Dezember, 18 Uhr, im Friedrich-Walter-Saal des MARCHIVUM statt. Es gilt aktuell die 2-G-Regel: geimpft und genesen. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung per E-Mail an marchivum@mannheim.de oder telefonisch unter 0621 – 293 70 27  ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist.

Zusätzlich wird die Veranstaltung (live-)gestreamt auf www.marchivum.de. Der Stream ist dort bis 7. Dezember abrufbar.