14. März 2022

LeseZeichen kann wieder einladen

Mannheim

Mit Professor Hiram Kümper begrüßt die Literaturinitiative LeseZeichen zu seiner nächsten Lesung einen Autor, der in Mannheim gut bekannt ist. Als Professor lehrt er die Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Mannheim, in mehreren Funktionen ist er im kulturellen Leben Mannheims aktiv.

Am 16. März wird er im Anna-Riess-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen aus seinem Buch „Der Traum vom ehrbaren Kaufmann – die Deutschen und die Hanse“ lesen.

Auch Jahrhunderte nach ihrer Auflösung fasziniert die Hanse. In einer globalisierten Welt verkörpert sie das Ideal vom verantwortlich handelnden Unternehmer. Lange bevor die europäische Einigung auf die Tagesordnung der Politik gesetzt wurde, entwickelte die Hanse sich zu einer Wirtschaftsmacht, die Städte in ganz Europa einbezog.

Ohne formal legitimiert zu sein, und ohne eine rechtliche Verankerung als Körperschaft oder Organisation, nahm sie Einfluss auf politische Zeitläufe und sorgte für Entscheidungen von weltpolitischer Bedeutung.

Gerade in Zeiten, in denen wieder die Frage gestellt wird, welche Wirkung wirtschaftliche Maßnahmen auf politische Entwicklungen, ja, bis hin zu Krieg und Frieden haben können, gewinnt dieser Aspekt der Geschichte der Hanse neue Aktualität.

Helen Heberer und Raimund Gründler, die Verantwortlichen des LeseZeichens freuen sich, dass mit Unterstützung des Partners Reiss-Engelhorn-Museen nun wieder Lesungen mit Publikum möglich sind.

Aufgrund der aktuellen Coronaverordnung ist auch keine Anmeldung für die Veranstaltung mehr erforderlich. Allerdings ist ein Impfnachweis oder ein tagesaktueller Test erforderlich (Regelung 3G).

Mittwoch, 16. März 2022, 18.00 Uhr, Anna-Reiss-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Der Eintritt ist frei.