24. Februar 2022

Zukunftsschimmer für den Luzenberg

Spatenstich
Von der Idee bis zum Baubeginn dauerte es rund zehn Jahre. Nun fand endlich der Spatenstich für den Jugendtreff Luzenberg statt. Von links: Fördervereinsvorsitzender Dr. Stefan Fulst-Blei, Streetworkerin Bilge Cetin, ElKiZ-Leiterin Sarah Mehring, Bildungs

Luzenberg

Wenn eine Sache gut werden soll, muss sie schon dauern. Das zu denken ist man jedenfalls veranlasst bei der rund zehnjährigen Vorgeschichte des Jugendtreffs Luzenberg, zu dem in diesem Monat endlich der Spatenstich erfolgte.

So freute sich Baubürgermeister Ralf Eisenhauer in seinem Grußwort darüber, dass es nun endlich losgehen könne. Bürgermeister Dirk Grunert lieferte einen Abriss der bisherigen Vorgeschichte.

Dr. Stefan Fulst-Blei sprach an diesem Tag nicht als Landtagsabgeordneter, sondern als Vorsitzender des Fördervereins. „Ein Traum wird wahr“, waren seine ersten Worte. Er bedankte sich bei Bilge Cetin für die jahrelange erfolgreiche Jugendarbeit auch ohne festes Haus; es gab spontanen Applaus der Anwesenden für sie.

Anschließend richtete er seinen Dank an die weiteren Vorstandsmitglieder für ihren Einsatz: Martin Willig, Hayet Nour, Nino Heuser, Muhammed Özdogan, Evelyne Papathanasiou, Waldtraud Esser, Nihal Seref, Elda Musič. Die 150 Mitglieder hätten inzwischen eine fünfstellige Summe an Spenden gesammelt. „Nun sind wir froh, dass wir das Geld endlich ausgeben dürfen.“

Zu Ende sei die Arbeit des Fördervereins natürlich nicht. Nun gehe es um das Finden eines geeigneten Trägers, um das Erarbeiten von Inhalten für die Arbeit im neuen Haus und nicht zuletzt darum, die jungen Leute des Stadtteils weiter an den Prozessen zu beteiligen.

Fulst-Blei erinnerte dabei an die anstehende Neugestaltung des Spiegelgeländes. Auch bei diesem Prozess seien Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen.

Derzeit liegt über dem Luzenberg tatsächlich so etwas wie ein freundlicher Schimmer von Zukunft. Mit dem Neubau des Jugendtreffs und einer baldigen weiteren Bürgerbeteiligung für das Spiegelgelände ist einiges in Bewegung.