18. Januar 2021

Wunschbaum-Aktion der GlücksPaten erfolgreich

Rheinau

Durch viele Spenden und jede Menge Unterstützung konnte Corona die Wunschbaum-Aktion der GlücksPaten nicht ausbremsen und es wurden 252 Geschenke an Kinder aus finanziell schwachen Familien überreicht. Vorsitzender Markus Schwarz-Riehle und sein Team hatten dafür entsprechend umgeplant.

„Uns war es natürlich wichtig, in dieser dramatischen Situation keine zusätzlichen Begegnungen verantworten zu müssen. Aber gar keine Geschenke zu verteilen, das kam nicht in Frage“, so Schwarz-Riehle zur Motivation der Verantwortlichen. Kurzerhand wurden Kindergärten, Schulen und Quartierverantwortliche darum gebeten, in diesem Ausnahmejahr ausnahmsweise das Besorgen der Geschenke selbst zu übernehmen.

„Und das hat wirklich super geklappt“, zeigt sich Schwarz-Riehle begeistert über die Resonanz, obwohl die Schulleitungen, Erzieherinnen und Betreuer in den Quartieren aufgrund von Corona mehr Arbeit zu leisten haben als sonst. Diese seien aber durchaus kreativ damit umgegangen.

So hat das Quartierbüro Rheinau mit einem Buchladen in Neckarau kooperiert und Gutscheine für ausreichend Lesestoff verteilt. Die Rheinauschule hat die klassischen Geschenke über ein Spielzeugfachgeschäft besorgen lassen.

„Damit wurde dann auch der örtliche Einzelhandel unterstützt, was ganz in unserem Sinne ist“, resümiert Thorsten Riehle, der Kassier des Vereins. Seine Aufgabe bestand darin, ausreichend Spendengelder zu akquirieren. Insgesamt 4.215 Euro haben Bürgerinnen und Bürger für die Wunschbaumaktion 2020 gespendet. Die Geschenke für 252 Kinder hatten einen Wert von rund 5.400 Euro.

Wie in den letzten Jahren auch übernahm die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord den Restbetrag, und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Filialen in Rheinau und Rheinau-Süd halfen dabei, um Spendengelder zu werben.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir 2021 wieder einen normalen Wunschbaum durchführen können, der den Zusammenhalt fördert und mit dem wir gemeinsam etwas für Kinder aus finanziell schwachen Familien tun können“, wünscht sich Schwarz-Riehle.