10. Februar 2021

„Dramatische Lage im Gastgewerbe“

Mannheim

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NNG) Region Mannheim-Heidelberg macht auf die Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes in Mannheim aufmerksam, und fordert einen Mindest-Kurzarbeitergeld von monatlich 1.200 Euro.

„Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen“, so Elwis Capece, Geschäftsführer der NGG-Region Mannheim-Heidelberg.

Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres. Damals meldeten 476 gastgewerbliche Betriebe in Mannheim Kurzarbeit an – das sind 67 Prozent aller Betriebe der Branche in der Stadt.

Die Zahl der kurzarbeitenden Köchinnen, Kellner und Hotelangestellten stieg auf 3.279, so eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der NGG.