9. Juni 2021

Aktion „Keiner mehr da“ geht an den Start

Menschen mit Plakaten
Die Kulturschaffenden haben sich zu einer Aktion zusammen geschlossen. Stellvertretend sind hier zu sehen v.l.n.r. Thorsten Riehle, Melissa Meyer, Thomas Siffling und Markus Beisel. Foto: Schatz

Mannheim

„Stell dir vor du willst ins Theater und es ist keiner mehr da“. Dieser Spruch wird in den nächsten Wochen auf 400 Plakaten, die im  ganzen Stadtgebiet verteilt sind, mahnen, dass die Kultur in der Pandemie viel zu lange vergessen wurde.

Doch es geht nicht nur um Theater sondern auch um Clubs, Kabarett oder Konzert, wie auf den großformatigen, gelben Plakaten, die von der Stadt Mannheim und der Bürgerstiftung finanziert wurden, zu lesen ist. Und so brachte es Thorsten Riehle, Chef des Capitol und Initiator der Aktion auf den Punkt.

„Das Geld für die laufenden Kosten haben wir weitestgehend erhalten, das lief ganz gut“, so Riehle. Schwieriger ist es da schon bei den Künstlern oder all denen, die im  Hintergrund arbeiten, wie zum Beispiel Licht- und Tontechniker. Für sie gab es wenig oder keine Unterstützung.

Viele mussten sich sogar andere Jobs suchen, um überleben zu können. „Ich weiß nicht, ob die alle wieder zurück kommen, wenn es denn los geht“ so Markus Beisel vom Rhein-Neckar-Theater.

Endlich mal wieder Menschen im Haus zu haben, darüber freute sich Melissa Meyer, stellvertretend für den Chef des Schatzkistl Peter Baltruschat im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung der Aktion.

Lesen Sie mehr zu der Aktion in den kommenden Ausgaben der Stadtteilzeitungen.