17. März 2022

Kollekten gehen an Ukraine-Hilfe

Kollekte-Körbchen
Die gesamte Kollekte geht an die Ukraine-Hilfe. Foto: pixabay

Mannheim

Die Bilder und Nachrichten über den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der gleichzeitig ein Angriff auf den Frieden in Europa ist, gehen unter die Haut. Unzählige Menschen sind in den umkämpften Gebieten der Ukraine, rund zwei Millionen Menschen – vor allem Frauen und Kinder – haben ihre Heimat verlassen.

„Diese Menschen brauchen unsere Solidarität im Gebet, aber auch mit ganz konkreter Hilfe“, betont Mannheims Katholischer Stadtdekan Karl Jung. Daher werden sämtliche Kollekten in den Gottesdiensten im Katholischen Stadtdekanat am Samstagabend, 19. März, und am Sonntag, 20. März, in die Ukraine-Nothilfe von Caritas International fließen. 

„Im Gebet für Frieden sind wir mit den Schutzsuchenden und den von diesem Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen verbunden“, verweist Jung auf die zahlreichen Aktionen und Gebetsinitiativen in den katholischen Einrichtungen und Seelsorgeeinheiten.

Ebenso wichtig sei in diesem Zusammenhang die tätige Nächstenliebe, in Form von Sach- und Geldspenden. „Jeder kann – sei es auch nur im Kleinen – etwas tun und Mithelfen, diese große Not zu lindern“, erklärt Jung.

Verlässlicher Partner für die Organisation konkreter Hilfen sei dabei der Caritasverband.  Nicht nur auf lokaler Ebene könne man auf die Expertise und das abgestimmte Zusammenwirken des Sozialverbands bauen. „Die Caritas leistet bei der Organisation konkreter Hilfen Großes.“

Spenden können daher nicht nur im Gottesdienst als Kollekte abgegeben werden, sondern jederzeit auch direkt an Caritas international, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL unter dem Stichwort: Ukraine-Krieg, CY01026 überwiesen werden.

Mit Blick auf weitere Hilfen gehe es im Katholischen Stadtdekanat Mannheim aktuell darum, die Begleitung geflüchteter Ukrainerinnen und Ukrainer zu organisieren und bei der Suche nach Wohnraum für Geflüchtete zu unterstützen.

Dazu prüfen die Kirchengemeinden aktuell ihre Gebäudebestände, um auch hier Wohnraum zur Verfügung stellen zu können.