6. April 2022

Einheit in Vielfalt, nicht Gleichmacherei

Pfarrer bei Gottesdienst
Feierlich schmückten und weihten die beiden Dekane den neuen Altar. Foto: Warlich-Zink

Neuostheim

Mit einem Festgottesdienst wurde am 3. April 2022 mit St. Pius die erste Ökumenekirche Mannheims eröffnet. Ein Zeichen der Einheit nicht im Sinne von Gleichmacherei, sondern Einheit in Vielfalt, wie die beiden Stadtdekane Ralph Hartmann (evangelisch) und Karl Jung (katholisch) betonten.

Auch die byzantisch geprägte Ostkirche finden sich in dem neu gestalteten Innenraum wieder. Sichtbares Zeichen der Einheit ist der neue Altar, für den die Steine der bisherigen Altäre von St. Pius und der Thomaskirche zermahlen und neu in Form gegossen wurden.

Das Taufbecken wurde in die Mitte des Chorraums gesetzt und versinnbildlicht, das die Taufe das Sakrament ist, auf das sich alle christlichen Religionen verständigen können.

Auch die Gottesdienstgestaltung verdeutlicht das Besondere der Ökumenekirche St. Pius. Denn die für jeden Sonntag um 11 Uhr angekündigten Gottesdienste werden dabei wechselnd von evangelischen, katholischen und ostkirchlichen Geistlichen gehalten.

Der Gottesdienst an Palmsonntag, 10. April um 11 Uhr findet als ökumenischer Familiengottesdienst mit dem direkt angrenzenden ökumenischen Kinderhaus statt.

Lesen Sie mehr in der Osterausgabe der Mannheimer Stadtteil-Nachrichten vom 14. April.