14. Juli 2021

Erzdiözese zeichnet Hansheinrich Beha aus / „Ökumenisches Zentrum Neuostheim“ als Herzensprojekt

Hansheinrich Beha
Hansheinrich Beha. Foto: privat

Mannheim

Der Dekanatsratsvorsitzende des Katholischen Stadtdekanats Mannheim, Hansheinrich Beha, erhält am Sonntag, 18. Juli, um 9.30 Uhr die Münstermedaille des Erzbistums Freiburg. In einem Gottesdienst in der Jesuitenkirche wird ihm Stadtdekan Karl Jung die besondere Auszeichnung „in Würdigung seiner Verdienste um die Kirche von Freiburg“ – so heißt es in der begleitenden Urkunde – überreichen. Zur Übergabe beauftragt hat der Freiburger Erzbischof Stephan Burger den Mannheimer Stadtdekan Karl Jung.

Mit der Münstermedaille werden im Erzbistum Freiburg seit 1993 Personen geehrt, die sich in besonderer Weise und ehrenamtlich für die Belange der Kirche in Pfarrgemeinden, Dekanaten, Diözese oder kirchlichen Verbänden verdient gemacht haben. Das trifft auf den 75-Jährigen aus Neuostheim zu. „Hansheinrich Beha engagiert sich seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich in zahlreichen kirchlichen Gremien und Diensten. Ihm merkt man an, dass sein Glaube ihn trägt, sein Herz für den christlichen Auftrag, für unsere Kirche und das geschwisterliche Miteinander in der Ökumene schlägt“, freut sich Dekan Jung über diese Auszeichnung für den Dekanatsvorsitzenden. Seit 40 Jahren ist Hansheinrich Beha als Pfarrgemeinderat aktiv – sowohl als Mitglied als auch als Vorsitzender. Im Dekanatsrat des Katholischen Stadtdekanats Mannheim übernahm Beha bereits 1995 den stellvertretenden Vorsitz und wurde 2015 und 2020 zum Dekanatsratsvorsitzenden gewählt. Darüber hinaus bringt sich der inzwischen pensionierte Studiendirektor seit 1985 in der DJK auf lokaler, diözesaner und Landesebene in unterschiedlichen Funktionen ein. Er ist seit 2006 Mitglied des Diözesanrats und seit 2009 im Vorstand des Arbeitskreises der Erwachsenenverbände (AKE) in der Erzdiözese Freiburg.

Zu seinen Herzensprojekten zählen neben seinen Ämtern zudem auf Dekanatsebene die Kirchenentwicklung Mannheim und das „Ökumenische Zentrum Neuostheim“. Aus dem Ökumenekreis seiner Heimatpfarrei St. Pius ist mit der evangelischen Thomasgemeinde bereits Mannheims erstes Ökumenisches Kinderhaus erwachsen. Die St.-Pius-Kirche selbst wird derzeit als erste Ökumenekirche der Quadratestadt umgestaltet und ab Pfingsten 2022 als gemeinsames Gotteshaus wieder genutzt werden können.