15. Juli 2019

40 Jahre Stadtteilfest in der Otto-Beck-Straße

Kundinnen begutachten an Verkaufsstand Näharbeiten
Am Stand des Quartierbüros in Trägerschaft des DRK gab es hübsche Näharbeiten.

Schwetzingerstadt

Klein hat es begonnen am Trafohaus, wanderte dann weiter in die Traitteurstraße vor die Kirche und ist nun seit vielen Jahren an zentrale Stelle in die Otto-Beck-Straße an der Ecke zur Schwetzingerstraße gerückt: Das Stadtteilfest Schwetzingerstadt/Oststadt fand am vergangenen Wochenende zum 40. Mal statt. Als Überraschungsgast konnte Günter Leischner, damals Vorsitzender des Bürgervereins Schwetzingerstadt/Oststadt (bso) , aus dem Nähkästchen plaudern. „Wir freuen uns sehr über seinen Besuch“ sagte Thomas Saueressig, der heute an der Spitze des Stadtteilfestvereins steht, im Gespräch mit den MSN. Saueressig freute sich, dass am Samstag zur Eröffnung um 13 Uhr bereits eine ansehnliche Gästeschar unter den Platanen Platz genommen hatte, darunter auch eine Gruppe des Albert-Schweitzers-Hauses, die dafür extra einen Ausflug geplant hatte. Im Schulhof der Pestalozzi-Schule tobten die Kinder auf der großen Hüpfburg. Vereine und Organisationen informierten und verkauften. Es duftete nach Kaffee und Gegrilltem. Bei der Aktionsgemeinschaft der Gewerbetreibenden drehte sich das Glücksrad, und ein paar Meter weiter stöberten die Besucher auf dem Flohmarkt nach gut Erhaltenem. Auf der Bühne bot sich eine bunte Mischung aus Musik, Tanz und Gesang. „Es ist ein Fest für den Stadtteil“, meinte Saueressig gegenüber den MSN. Es dient der Nachbarschaftspflege und dem Kennenlernen. Daran wolle man trotz steigender Auflagen und Kosten festhalten. Im Schulterschluss von Vereinen, Institutionen und Gewerbetreibenden gelang dies auch in diesem Jahr.