13. Januar 2020

Über 60 Vereine beim Ordensfest der Fröhlich Pfalz

Prinzessin mit Elferräten
Stadtprinzessin Maren-Michelle I. verkündete ihr Motto. Foto: Schatz

Neckarstadt

Beim diesjährigen Ordensfest, zu dem die Fröhlich Pfalz wieder in das Casino der Eichbaum-Brauerei eingeladen hatte, gaben sich über 60 Vereine, unzählige Prinzessinnen und Prinzenpaare quasi die Klinke in die Hand. Begrüßt wurden die vielen Gäste von rechts und links des Rheins vom Präsidenten Dietmar Beck.

Besonders begrüßte er die Vertreter der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine sowie die Vertreter der Dachorganisation der Mannheimer Vereine, nämlich die Karnevalskommission Mannheim. Nach seinen Begrüßungsworten gab er ab an Oliver Scriba, der die weiteren Ordensrunden leitete.

Den Anfang des bunten Reigens machten die Vertreter der insgesamt nur noch sechs Prinzessin stellenden Vereine, nämlich die Pilwe aus Neckarau, der Lallehaag aus Feudenheim, die Sandhase aus Rheinau, die Löwenjäger aus Käfertal, die Grokageli aus Lindenhof und natürlich die Fröhlich Pfalz selbst. Dazu bat er noch die Vertreter des Feuerio, die ja bekanntlich den Prinzen stellen nach vorne.

Und so ging es den ganzen Abend locker weiter. Eines jedoch bat sich Oliver Scriba aus. Man möge doch bitte solche Floskeln wie „wir bedanken uns für die Einladung“ oder „wir sind sehr gerne hierhergekommen“, die sich normalerweise an so einem Abend dutzendfach wiederholen, bleiben lassen. Wer sich nicht daran hält, der müsse fünf Euro in die Gardekasse zahlen.

Und so präsentierten sich die Vereine, egal ob mit oder ohne Prinzessin oder Prinzenpaar, fanden nette Worte und tauschten ihre Orden aus. Natürlich war auch Stadtprinzessin Maren-Michelle I. gerne gekommen und verkündete den anwesenden ihr Motto.

Gemeinsam mit allen anderen anwesenden Prinzessinnen und Prinzenpaaren stellte sie sich gerne zum Gruppenfoto, was ob der oft sehr opulenten Prinzessinnenkleider gar nicht so einfach war. Für die Musik zwischen den einzelnen  Ordensrunden war Robby Köhler zuständig.

Den mit Abstand größten Auftritt legten aber die Fastnachter der In-Zab-Schlab-Ku-Kä hin. Sie zeigten eine beeindruckende Stärke und Einigkeit und hatten sichtlichen Spaß daran, die eigentlich „verbotenen“ Floskeln zu verwenden und damit natürlich auch die Gardekasse zu füllen.

Seit vielen Jahren schon unterstützen sich die fünf Fastnachtsvereine aus dem unteren Neckarraum, nämlich die Insulana aus Ilvesheim, die Zabbe aus Seckenheim, die Schlabbdewel aus Friedrichsfeld, die Kummetstolle aus Neckarhausen und die Kälble aus Edingen untereinander und laden auch in gewissen Abständen zu einer großen Gemeinschaftssitzung in die Lilli-Gräber-Halle in Friedrichsfeld ein. Das ist in ganz Mannheim einmalig.

Mit der Ordensverleihung an all die Frauen und Männer, die sich den ganzen Abend über um das Wohl der Gäste gekümmert hatten ging das Ordensfest dann zu Ende.