19. März 2019

Stadtteilverein bezieht Position zum Rad-/Fußweg am Neckardamm

Menschen bei Ehrung
Margoth Werner erhielt von ihren Vorstandskollegen Rosen als Dankeschön. Foto: Warlich-Zink

Neuostheim

Bei der Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins im ThomasCarree erläuterte Vorsitzender Stefan Bickmann den Mitgliedern, dass sich Vorstand und Beirat ausführlich mit der Situation auf dem Neckardamm beschäftigt haben. Das Zusammentreffen von Fußgängern und Radfahrern dort wird demnach äußerst kritisch gesehen.

Zwar besage das Verkehrszeichen „Gemeinsamer Rad- und Gehweg“, dass die Radfahrer Rücksicht nehmen, mit Klingensignal warnen und warten müssten, bis der Weg frei ist. Doch die Realität sei eine andere.

„Wir sind für rücksichtsvolles Radfahren“, stellte der Vorsitzende klar. Da dies an besagter Stelle nicht gegeben sei, schlägt der Stadtteilverein vor, das Paul-Martin-Ufer zur Fahrradstraße zu machen, wofür zuvor jedoch der Straßenbelag ausbessert werden müsse.

Die Haltung der Stadt, alles beim Alten zu belassen, will der Verein nicht akzeptieren und überlegt verschiedene Aktionen wie Flugblätter, Unterschriftenaktionen oder eine Kundgebung vor Ort, um seinem Vorschlag Nachdruck zu verleihen und Politik und Verwaltung zum Handeln aufzufordern.

Neuwahlen standen keine auf der Tagesordnung. Allerdings nutzte das Vorstandsteam die Gelegenheit, sich bei seiner aktiven Beirätin Margoth Werner mit Blumen dafür zu bedanken, dass sie regelmäßig Gastgeberin der Sitzungen ist.

Weitere Themen waren die für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen wie die Putzaktion am Sonntag, 31. März, für die noch Helfer gesucht werden, die geplante Anschaffung eines öffentlichen Bücherschranks sowie das zehnjährige Jubiläum, dass 2020 gefeiert wird.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten vom 12. April.