25. Juni 2020

Spendenaktion GABEN.GEBEN.LEBEN. geht erfolgreich zu Ende

junge Menschen mit Spenden
Diese vier Studierenden hatten die Aktion betreut.

Friedrichsfeld

Die vier Studierenden Luisa Bucher, Johanna Sarközi, Jesse Primow und David Schwab, die ihr Praxissemester in der Kirchengemeinde Hockenheim und im Stadtdekanat Mannheim absolvierten, sind die Ideengeber dieser besonderen Spendenaktion.

Um ihren Doppelstudiengang „Angewandte Theologie und Soziale Arbeit“ auch in der Praxis miteinander zu verbinden und besonders in Zeiten der Corona Krise niemanden aus dem Blick zu verlieren, entwickelten sie das Konzept zu „GABEN.GEBEN.LEBEN.“

Die Idee dahinter: Es sollen nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch Orte des Gebens und Nehmens geschaffen werden. Auf diese Weise sollten die christliche Grundhaltung der Nächstenliebe und der caritative Auftrag von Kirche sicht- und spürbar werden.

Die Aktion bot somit neben der Möglichkeit Spenden abzugeben, in manchen Kirchen auch die Möglichkeit sich etwas für den eigenen Bedarf mitzunehmen. Auf diese Weise konnten Bedürftige, die sehr dankbar für dieses Angebot waren, schnelle, anonyme und vor allem unbürokratische Hilfe erfahren können.

Von Lebensmitteln über Hygieneartikel und Kleidung, bis hin zu selbstgenähten Stoffmasken war alles dabei und jede einzelne Spende hat die Aktion auf eigene Weise unterstützt und Gutes bewirkt.

Durch die große Anzahl an Spenden konnte ein Teil davon auch zur Wohnungslosentagesstätte der Caritas in der Mannheimer Innenstadt, zur Bahnhofsmission und zu den Tafelläden gebracht werden. Die Einrichtungen waren dankbar über die Spenden und haben sich sehr gefreut.

Spontan entstand die Idee, selbst kleine Taschen mit Spenden zu füllen und in der Mannheimer Innenstadt an Bedürftige zu verteilen. Diese Aktion bereitete sowohl den Initiatoren als auch den Wohnungslosen große Freude.

Nachdem die letzte Spendenabgabe in der Seelsorgeeinheit Johannes XXIII am 10. Juni möglich war, wird das Projekt nach über zweieinhalb Monaten am 29. Juni auch in den Seelsorgeeinheiten St. Martin und Maria Magdalena enden.

Die Initiator*innen möchten sich auf diesem Wege ganz herzlich bei allen in den einzelnen Gemeinden und Seelsorgeeinheiten für das gute Gelingen der Aktion, für die große Hilfsbereitschaft und für die gelebte Nächstenliebe bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt selbstverständlich den zahlreichen Spenderinnen und Spendern.