5. Dezember 2019

Spende für die Magdalenenkapelle

Menschen bei Spendenübergabe
Mit Hilfe der Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kann die Sanierung der Magdalenenkapelle beginnen. Foto: Neuberth

Wallstadt

Über eine Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz freut sich nicht nur der Freundeskreis der Magdalenenkapelle, sondern auch der Amtsleiter von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Bernd Müller.

Helen Heberer von der Stiftung Denkmalschutz überreichte in der kleinen Kapelle einen symbolischen Scheck über 77 030 Euro. Zusammen mit Landesmitteln in Höhe von rund 240 000 Euro steht nun der finanzielle Betrag zur Verfügung, mit dem Mannheims ältester Sakralbau saniert werden kann.

Viele Menschen, die in Straßenheim, aber auch in Heddesheim oder Wallstadt wohnen, haben eine besondere Verbindung zur Magdalenenkapelle. Der Wallstadter Diakon Bernhard Kohl beispielsweise ist seit 53 Jahren dort aktiv.

Zunächst als Ministrant, später dann hat er als Diakon zahlreiche Hochzeiten und Taufen dort begleitet. Die Straßenheimer Familie Seitz ist die letzte Familie, die ihre Verstorbenen noch auf dem kleinen, angrenzenden Friedhof beisetzen darf.

Jürgen Anselmann vom Freundeskreis der Kapelle hat bereits als Kind dort gespielt, später auch geheiratet und die Taufen seiner zwei Kinder dort erlebt. Auch Lukas Glocker, ehemaliger Pfarrer der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena, war zu dieser Scheckübergabe gekommen, war er doch einer der Anstoßgeber für die nun beginnende Renovierung der Kapelle.