8. Januar 2018

Schifffahrt ab 9. Januar voraussichtlich wieder frei

angeschwemmtes Schiff
Vom Hochwasser wurde so einiges angeschwemmt. Foto: zg

Feudenheim

Nach dem aktuellen Hochwasserereignis begann das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Heidelberg am Sonntag mit den für eine Schifffahrtsfreigabe erforderlichen Arbeiten und Maßnahmen an der Flussstrecke und den Schleusenanlagen.

Die Pegel sind wieder unter die für die Schifffahrt kritische Marke gefallen. Mit der Freigabe für den Schifffahrtsverkehr am Neckar zwischen Mannheim und Heilbronn rechnet WSA-Leiter Jörg Huber morgen Vormittag im Raum Heidelberg. Der Bereich zwischen Mannheim und Hirschhorn soll spätestens am Nachmittag wieder befahrbar sein.

„Nach einem Hochwasser müssen wir mit unseren Aufsichtsbooten die Neckarsohle auf Anlandungen absuchen, da der Fluss ungemein viel Sediment und Geschiebe mit sich bringt. Dadurch können Untiefen für die Schifffahrt entstehen. Erst wenn wir hier sicher gehen können, dass keine Gefährdung für die Schifffahrt besteht, geben wir grünes Licht“, erklärt der zuständige Leiter des Außenbezirkes Heidelberg, Horst Hupe, warum die Aufräumarbeiten notwendig sind.

Neben der Peilung der Schifffahrtsfahrrinne erfolgt auch eine Kontrolle, ob die Fahrrinnentonnen noch in der richtigen Lage sind oder ob diese durch die Strömung abgerissen wurden. Zudem müssen die Schleusenanlagen von Treibgut und Schlamm gereinigt werden, bevor der Betrieb wieder möglich ist.

Durch die Hochwasserwelle wurden letzten Samstag rund 20 Frachtschiffe auf der Strecke zwischen Mannheim und Heilbronn gestoppt. An der Eingangsschleuse in Feudenheim müssen zehn Frachtschiffe aus dem Rhein warten, um in den Neckar einfahren zu können.