15. April 2019

STEM wird weiter auf Sportstättentauglichkeit geprüft

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Links die möglichen Sportstätten, daneben die denkmalgeschützten Bestandsbauen sowie die Wohnbebauung, die an die Bestandssiedlung anschließt. Foto: Warlich-Zink

Seckenheim

Der Sportausschuss hat am 11. April die Empfehlung ausgesprochen, dass die Verwaltung den Lösungsansatz für eine Sportstätte auf STEM weiter vertiefen und prüfen soll. Trotz Fragen und Bedenken sehen die Vertreter der Fraktionen aktuell keine Alternative, um die lange geforderte Sportstättenkonzeption umzusetzen.

Die TSG Seckenheim hatte durch die Vorstände Andreas Hänssler und Regina Kasper vor der Ausschusssitzung eine Liste mit 1.805 Unterschriften an Bürgermeister Quast übergeben, um den grundsätzlichen Bedarf für eine Sportstätte zu dokumentieren.

Am 4. April hatte die Stadt zum dritten und letzten Bürgerdialog zu STEM eingeladen. Zu den bislang existierenden drei Varianten, die Wohnbebauung, Büro- und Kleingewerbe in unterschiedlicher Massivität vorsehen, wurde die vierte Variante mit Sportstätten in Kombination mit Wohnen und Erhalt/Nutzung der Bestandsgebäude vorgestellt.

Im Rahmen der Veranstaltung hatten sowohl die TSG als auch die Bürgerinitiative „Wir kriegen das geSTEMmt“ Gelegenheit, den über 200 Interessierten – darunter zahlreiche Stadt- und Bezirksbeiräte sowie städtische Vertreter - ihre Anliegen darzustellen.

Obwohl nicht als Idealstandort eingestuft, spricht sich die TSG für STEM als Sportstättenstandort aus, da dieser laut Vorstand Hänssler derzeit alternativlos und vor allem zeitnah zu realisieren sei.

Darius Khoschlessan erläuterte die BI-Vorstellungen: eine Entsiegelung der Fläche zugunsten von mehr Grün, einer Aufwertung des Wäldchens sowie Streuobstwiese und Nutzung der Bestandsgebäude für Vereine oder Künstler.

Eine weitere, neue Bebauung jedweder Art wird abgelehnt und zugleich Lärmschutz für die Bestandssiedlung gefordert.

Lesen Sie weitere ausführliche Berichte zum Bürgerdialog und den Ausführungen von Stadt, TSG und BI sowie zur Sitzung des Sportausschusses und den Einschätzungen der Politiker in den Seckenheim-Rheinau-Nachrichten vom 18. März.