8. Februar 2019

Langjähriger Landesrabbiner liest in den Reiss-Engelhorn-Museen

Porträtfoto Mann
Joel Berger liest in den rem. Foto: zg

Mannheim

Er ist ein Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts, wie es nur noch wenige gibt: In Budapest geboren und aufgewachsen, überlebte Joel Berger die Ära der Nationalsozialisten, den 53er-Aufstand und die ersten Jahre des Sozialismus in Ungarn. Er floh nach Deutschland und wirkte hier über Jahrzehnte am Wiederaufbau jüdischen Lebens mit.

Als Rabbiner wirkte er unter anderem in Regensburg, Bremen und über 20 Jahre als Landesrabbiner von Württemberg in Stuttgart. Vielen Menschen ist seine markante Stimme aus zahlreichen Radiosendungen vertraut, in denen er die jüdische Religion, aber auch die Geschichte des jüdischen Lebens in Deutschland einem breiten Publikum nahe bringt.

Joel Berger ist eine faszinierende Persönlichkeit. Ihm zuzuhören macht Freude. Seine Geschichte und Geschichten rühren Leser und Zuhörer an, sie machen nachdenklich – und trotzdem auch lachen.

Gelegenheit, Joel Berger persönlich zu erleben, gibt es am Dienstag, 12. Februar 2019, 18.00 Uhr im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen. Organisiert wird die Veranstaltung von der Mannheimer Literaturinitiative LeseZeichen unter Leitung von Helen Heberer und Raimund Gründler in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen.

Der Eintritt ist frei.