30. März 2020

Einschränkende Maßnahmen notwendig

Mannheim

Die Stadt Mannheim teilt mit, dass ab sofort die Sammlung des Grünschnitts  eingestellt ist. Die Bürger*innen werden gebeten, den Grünschnitt vom Gehweg zu entfernen und in ihrem Garten zu deponieren. Neue Abholtermine werden bekannt gegeben. Grünschnitt wird bei den Recyclinghöfen nicht mehr angenommen.
 
Auch können ab sofort keine neuen Sperrmülltermine mehr vereinbart werden. Die Sperrmüllsammlungen, die bereits bis Ende April terminiert sind, sollen noch abgeholt werden.

Schrott (Fahrradrahmen, Eisen, Metall etc.) und E-Schrott (Waschmaschinen, Kühlschränke etc.) kann ab sofort nicht mehr mitgenommen werden und soll daher nicht mehr auf die Gehwege gestellt werden. Hier kann es stellenweise zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
 
Derzeit werden die Altkleidercontainer nur noch eingeschränkt angefahren und geleert. Im Hinblick auf mögliche überfüllte Annahmestellen, bitten wir vorerst die Abgabe von Altkleidern einzustellen.

Die Behälterreinigung steht bis auf weiteres nicht zur Verfügung, beim  Behältertausch und Behälterneuaufstellungen kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
 
Diese einschränkenden Maßnahmen sind erforderlich, um mit den vorhandenen Personalkapazitäten vorrangig die turnusmäßigen Behälterleerungen (Restmüll, Bioabfall, Papier und Wertstoff) zu gewährleisten.
 
Recyclinghöfe: Friesenheimer Insel und Morchhof: Aufgrund der hohen Nachfrage kann es derzeit zu längeren Wartezeiten bei der Anlieferung von Abfällen kommen. Die Abgabemöglichkeit besteht weiterhin nur für Bürger*innen aus Mannheim. Es finden Zugangskontrollen statt. Soweit möglich, wird gebeten, von Abfallanlieferungen abzusehen.
 
Die Stadtentwässerung informiert: Nur Toilettenpapier gehört in die Toilette
 
Zurzeit gehen bei der Stadtentwässerung Mannheim vermehrt Anfragen nach der korrekten Entsorgung von Klopapier-Ersatzstoffen ein. Feuchte Toilettentücher, Babyfeuchttücher oder auch Kosmetiktücher gehören in den Restmüll. Ausschließlich Klopapier ist über die Toilette zu entsorgen.
 
Auf dem Weg durch die rund 830 Kilometer lange Kanalisation wird das Abwasser durch mehrere Pumpwerke und Hebeanlage geleitet. In den Engstellen der Kanalisation verknoten sich die Feuchttücher ineinander, sodass sie die Pumpen verstopfen und zum Stillstand bringen können.

Die Pumpen müssen dann von den Mitarbeitern ausgebaut und aufwendig von Hand gereinigt werden. Im Gegensatz zu trockenem Toilettenpapier bestehen feuchte Reinigungstücher aus Materialien wie Polyester, Viskose oder Zellstoff. Diese Materialien machen die Tücher unter anderem reißfest, sodass sich diese im Abwasser nur sehr langsam oder gar nicht auflösen.

Daher bittet die Stadtentwässerung um die korrekte Entsorgung dieser Stoffe über den Restmüll.