7. Januar 2019

Die Stadt im Jahr 2030 im Fokus des Mannheimer Neujahrsempfangs

Mann bei Rede
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bei seiner Neujahrsansprache. Foto: Warlich-Zink

Mannheim

„Was die Welt bewegt, bewegt auch uns“, stellte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gestern in seiner Neujahrsansprache beim Bürgerempfang im Rosengarten fest. Alle großen globalen Herausforderungen seien in den Kommunen jedoch besonders wahrnehmbar, weil dort eine andere Form von Dringlichkeit und unmittelbarer Verantwortung gegenüber den Einwohnern verspürt werde.

Auf Themen wie Mobilität, Klimawandel, Digitalisierung, Migration, Abbau von Armut, Beschleunigung von Innovationen oder Bekämpfung von Radikalisierung müsse daher lokal reagiert werden. Aus diesem Grund habe man sich auf den Weg gemacht, um basierend auf den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der UN einen Leitbildprozess für Mannheim zu entwickeln.

„Das Leitbild soll beschreiben, wie die Stadt sein soll, in der wir 2030 leben wollen. Und dieses Mannheim des Jahres 2030 kann nur dann ein positives Bild sein, wenn wir ökologischer, sozialer, wirtschaftlich stabiler handeln und weniger auf Kosten anderer leben“, meinte Kurz.

An der Diskussion darüber, ob sich das, was angestrebt und getan werde, sich auch für die Nachkommen als sinnvoll und richtig erweisen werde, hätten sich Hunderte beteiligt. 1.500 Vorschläge zum Leitbild seien gemacht worden. Dies wiederum sei international nicht unbemerkt geblieben.

Zum Beweis wurde eine Grußbotschaft von Maimunah Mohd Sharif eingespielt, in der die Exekutivdirektorin von UN-Habitat Mannheim zur eigenen Agenda gratulierte und besonders hervorhob, dass der Leitbildprozess mit Bürgerbeteiligung entstanden sei.

Worum es sich dabei im Einzelnen handelt, wurde den rund 9.000 Besuchern in der Sonderschau „Stadt im Wandel – Mannheim 2030“ in vielfältiger Weise nähergebracht.

Lesen Sie mir in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten am 31. Januar.