6. November 2020

Ökumenischer Gedenkgottesdienst in der CityKirche Konkordien in Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

Bild mit Synagoge
Vor der heutigen Synagoge informiert ein „Stadtpunkt“ über das jüdische Leben in Mannheim und das Gebäude der Hauptsynagoge. Foto: de Vos

Mannheim

Am Montag, 9. November um 17.30 Uhr wird in der CityKirche Konkordien mit einem ökumenischen Gottesdienst der Reichs­pogromnacht vor 82 Jahren gedacht. Die Predigt hält der katholische Dekan Karl Jung. Nach dem Segen spricht Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen gibt es eine stark begrenzte Sitzplatzzahl. Der Gottesdienst wird aufgezeichnet und ist ab 10. November online zugänglich auf www.kathma.de und auf www.ekma.de.

Zu den seinerzeit landesweit mehr als 1.500 zerstörten Synagogen gehörte auch die Mannheimer Hauptsynagoge in F2. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 und in den Tagen danach wurden in ganz Deutschland Synagogen zerstört, jüdische Geschäfte geplündert, Wohnungen demoliert und jüdische Mitmenschen ermordet. Diese Schreckensnacht war Teil des Zieles, das jüdische Volk zu vernichten.

Zu dem Gedenkgottesdienst laden traditionell der Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK) und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar ein. Der Gedenkgottesdienst enthält einen Schülerbeitrag der Klassen 7 bis 11 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums unter Leitung ihrer Religionslehrerin Barbara Wöppel.

Für Musik sorgen Dr. Joachim Vette und Eginhard Teichmann. Es gilt ein Mindestabstand von zwei Metern. Mit Ausnahme der am Gottesdienst aktiv Mitwirkenden besteht für alle Teilnehmenden eine Maskenpflicht sowie die Angabe ihrer Kontaktdaten.