10. April 2019

Mehr als 1000 Unterschriften für neuen Jugendtreff

zwei Frauen
Sarah Kinzebach (rechts) zusammen mit Mariella Klein, die im Auftrag des Trägers, dem Internationalen Bund (IB) die mobile Jugendarbeit in Neuhermsheim leitet. Foto: zg

Neuhermsheim

„Ich kann es kaum glauben, in nur neun Wochen haben wir mehr als 1000 Unterschriften gesammelt“, freut sich Elena Steinbach, eine der Mitbegründerinnen der Bürgerinitiative für einen Jugendtreff in Neuhermsheim. "Wir wollen uns für unsere Kinder und Jugendliche in Neuhermsheim einsetzen. Immerhin sind wir der fünftkinderreichste Stadtteil in Mannheim“, kommentiert Sarah Kinzebach.

Und so gründeten fünf Mütter am 24. Januar entschlossen eine Bürgerinitiative. Der Grund: Der ehemalige Containerbau steht seit langer Zeit unberührt und ist in dem jetzigen Zustand nicht nutzbar. Einen alternativen festen Standort für einen Jugendtreff gibt es nicht und die "Übergangslösung" in Form der mobilen Jugendarbeit läuft nur noch bis Ende 2019.

Mit der Unterschriftenaktion soll an die Stadt Mannheim, die Verwaltung und die Politik appelliert werden, den Bedarf für einen Jugendtreff mit einem festen Standort in Neuhermsheim zu erkennen und zu handeln. „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft und brauchen -  auch in Neuhermsheim - eine feste Anlaufstelle, einen Ort, an dem sie sich begegnen können“, erklärt die BI.

Das nächste gemeinsame Ziel ist die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 23. Mai. Geplant ist ein Flashmob der Jugendlichen aus Neuhermsheim um 15.30 Uhr. In diesem Rahmen sollen gesammelten Unterschriften an die Bürgermeisterin Frau Dr. Freundlieb übergeben werden.

Infos zur BI und der Online-Petition: https://jugendtreff-nhm.jimdofree.com/

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie zudem in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten vom 12. April.