27. Januar 2022

Kommen, Gehen, Bleiben

Mannheim

Wer kommt, hat danach die Möglichkeit, zu gehen oder zu bleiben. Dies thematisiert die Fotoausstellung von Mirko Miller, der Fotos von Zeitzeugen aus ganz Deutschland angefertigt hat und so für persönliche Schicksale sensibilisiert.

Eine Auswahl von 18 überlebensgroßen Porträts auf dem Vorplatz des Nationaltheaters und auf dem Alten Messplatz erzählen die bewegenden Erlebnisse der sogenannten Gastarbeiter. Dokumente, Fotografien, Filme und Objekte dazu sind im Goethe-Institut Mannheim zu sehen.

Im digitalen Raum werden über die Ausstellung hinaus „Gastarbeiter“ und ihre Nachfahren, die in Deutschland leben oder in ihr Herkunftsland zurückgekehrt sind, eingeladen, ihre Geschichten zu erzählen und zu teilen. Projektpartner des Fotokünstlers sind das Goetheinstitut Mannheim und das Marchivum.

Die Ausstellung findet, so die Einladung, an drei Orten statt. Dem versucht die Eröffnung am 28. Januar gerecht zu werden. Start ist um 17 Uhr im Goethe-Institut, Oskar-Meixner-Straße 6. Hier findet man Dokumente, transkribierte Geschichten und Videointerviews, die das Ankommen und Leben in Deutschland aus der Perspektive der Angekommenen veranschaulichen.

Ab 19 Uhr findet ein Get-together auf dem Vorplatz des Nationaltheaters Mannheim (Ecke Frie­drichsring/Goethestraße) statt.

Im öffentlichen Raum befindet sich außer am Nationaltheater auch auf dem Alten Messplatz ein Ausstellungsort. Hier werden die porträtierten Menschen in Übergröße präsentiert.

Anhand der dort angebrachten QR-Codes ist es möglich, die Videointerviews in der Herkunftssprache der jeweiligen Person zu erleben. Die Ausstellung ist bis 31. März zugänglich.

Weitere Informationen auf www.vomkommengehenundbleiben.de.