7. Mai 2020

Keine Verlegung der Kleingärten in der Feudenheimer Au

Baumaschinen beim Arbeiten
Zuerst wurden dier Bauarbeiten zur Verlegung der Kleingärten in der Feudenheimer Au gestoppt, jetzt wurde das ganze Projekt gekippt. Foto: Sohn-Fritsch

Feudenheim

Es war ein langwieriges Hickhack zwischen der BUGA-Gesellschaft und den Kleingärtnern in der Feudenheimer Au: Das Thema der Kleingartenverlegung wegen des neu zu bauenden Radschnellwegs durch die Au. Nun hat das Regierungspräsidium Karlsruhe als Höhere Naturschutzbehörde nach Prüfung der Sach- und Rechtslage entschieden: Die Kleingärten werden nicht wegfallen.

Damit legte sie die Ermessensregelung der Landschaftsschutzgebietsverordnung anders aus  als die Untere Naturschutzbehörde bei der Stadt Mannheim.  Nach intensivem Austausch mit der Stadtverwaltung zog nun die Bundesgartenschaugesellschaft ihren Antrag auf Erlaubnis zur Errichtung der 26 Kleingartenparzellen zurück.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe teilte im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens mit, dass es eine andere Auffassung vertrete als die Untere Naturschutzbehörde. Die Anlage der Kleingärten verändere den Charakter des Landschaftsschutzgebiets Feudenheimer Au und würde damit dem Schutzzweck zuwiderlaufen.

Lesen Sie mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Mannheimer-Stadtteil-Nachrichten.