7. September 2016

Historische Führung rund um die St. Aegidiuskirche

Blick zum Altar
Das Kircheninnere wurde 2005 komplett modernisiert. Foto: Warlich-Zink

Seckenheim

Alfred Heierling, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Historisches Seckenheim“  führte im Rahmen der historischen Exkursionen jetzt rund um die Kirche St. Aegidius. Bereits mit zehn Jahren Ministrant, später Jugendleiter sowie Mitglied im ersten Pfarrgemeinderat von 1969, ist der Buchautor und Heimatforscher eng mit der katholischen Kirchengemeinde verbunden. Er stellte die wechselvolle Geschichte der Kirche kurzweilig und informativ dar. Demnach bildet der Kirchenkomplex von St. Aegidius seit zwölfhundert Jahren einen Ortsmittelpunkt Seckenheims. Allerdings stand das 823 erstmals urkundlich erwähnte Kirchengebäude damals noch parallel zum Neckar. Der frühere Haupteingang (heute Seiteneingang) führte direkt durch den Turm ins Kircheninnere. Viermal wurde die Kirche bislang umgebaut und viele Jahre als Simultankirche genutzt.

Nachdem 1869 der letzte evangelische Gottesdienst stattgefunden hatte, wurde das Gotteshaus gründlich renoviert. Zehn Jahre später entstanden die Pläne zum bislang letzten Umbau von 1906. Keine 40 Jahre später, am 28. März 1945, brannte die Kirche aufgrund von Artilleriebeschuss völlig nieder. Doch schon 1949 erklang nach dem Wiederaufbau wieder Orgelmusik. Zuletzt wurde 2005 das Kircheninnere umfassend modernisiert. 

Mehr über die historische Führung sowie die Aktivitäten des Vereins lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Seckenheim-Rheinau-Nachrichten vom 16. September.