14. Januar 2021

Chinesisches Teehaus macht sich jubiläumsfein

zwei Männer bei Spendenübergabe
Norbert Egger und Joachim Költzsch bei der symbolischen Scheckübergabe. Foto: Warlich-Zink

Oststadt

„Was hier entstanden ist, ist keine Alltäglichkeit, darum möchte ich es schützen“, begründet Mannheims früherer Erster Bürgermeister Professor Dr. Norbert Egger sein persönliches Engagement und die Motivation, 10.000 Euro für Sanierungsarbeiten am Chinesischen Teehaus zu spenden.

Gemeinsam mit seiner verstorbenen Frau hatte der Chinakenner und heutige Ehrenbürger von Mannheims Partnerstädten Zhenjiang und Quingdao damals das Projekt auf den Weg gebracht und ist heute noch stolz darauf, dass dies gelang ohne die Stadt einen Cent zu kosten.

Zum 20-jährigen Bestehen von Teehaus und Chinagarten am 12. September 2021 sollen unter anderem Holzsäulen ausgetauscht und Oberflächen gründlich gereinigt werden. Auch in die Geländer kunstvoll eingelassene Holzelemente müssen ausgetauscht werden, wofür man auf die Fertigkeiten chinesischer Facharbeiter zurückgreifen will.

„Einiges kann der Park auch in Eigenregie machen, anderes müssen wir ausschreiben“, sagt Stadtpark-Geschäftsführer Költzsch. In der Summe soll alles dazu dienen, Europas größtes original chinesisches Teehaus samt seiner es umgebenden Gartenanlage jubiläumsfein zu machen und auf den großen Auftritt bei der Bundesgartenschau 2023 vorzubereiten.

An vielen weiteren Stellen im Park wird ebenfalls unübersehbar auf die Buga hingearbeitet. Voraussichtlich bis Mitte/Ende Januar wird der Rückbau für die Neue Parkmitte abgeschlossen sein, sodass ab Februar die Infrastruktur für die neuen Gebäude verlegt werden kann.

An den Seerosenbecken am Pflanzenschauhaus laufen die Abbruch- und Vorbereitungsarbeiten für die eigentliche Sanierung ab Februar. Um die Becken künftig besser pflegen und unterhalten zu können. Unter anderem wird die rissanfällige Folienauskleidung gegen ein nachhaltigeres Betonbett ausgetauscht.

Auch am Gartenschauweg auf dem Gelände der ehemaligen Minigolfanlage arbeiten die Bagger. Dort soll das neue Domizil für Zoologie entstehen, deren Räume, Equipment und Futterdepots bislang hinter dem Pflanzenschauhaus und damit im Bereich Neuen Parkmitte untergebracht waren.