8. Januar 2019

Bürgermeister setzt große Erwartungen in Insulana-Regentin

Prinzessinnen und Elferräte auf Bühne
Der Machtwechsel zwischen Ortsoberhaupt und den Insulana-Tollitäten verlief harmonisch. Foto: Warlich-Zink

Ilvesheim

Beim Neujahrsempfang musste Andreas Metz traditionsgemäß den Rathausschlüssel in die Hände der amtierenden Lieblichkeit legen. In diesem Jahr durchaus bereitwillig, verbindet der Bürgermeister doch durchaus hohe Erwartungen mit dem vorübergehenden Machtwechsel.

„In der Kampagne 2014/2015 hat Prinzessin Sabrina II. von Recht und Glanz versprochen, die neue Neckarbrücke zu bauen. Ich weiß nicht, wie sie es gemacht hat, aber Tatsache ist, dass in diesem Jahr Spatenstich sein soll“, so Metz.

Die aktuelle Insulana-Hoheit Ann-Kathrin I. aus der Asche des Phönix bat er daher, sich ums Kombibad zu kümmern. Das würde die Gemeinde gerne bauen, doch nach wie vor ist die Finanzierung nicht gesichert.

Die Prinzessin zeigte sich durchaus selbstbewusst bei der Übernahme der Amtsgeschäfte und versprach dem Publikum in der Mehrzweckhalle, sich für eine Shopping-Meile in Ilvesheim stark zu machen.

Sowohl sie als auch das Kinderprinzenpaar Max I. von der Partyfactory und Leni I. von der Tanzenden Welle verzichten auf persönliche Geschenke und sammeln für den guten Zweck. Das taten auch die Sternsinger, die gemeinsam mit Pfarrer Veit Rutkowski ihr Anliegen vortrugen, sich für notleidende Kinder in aller Welt einzusetzen.

Zuvor hatte Bürgermeister Metz in seinem Rückblick nicht nur das letzte, sondern auch die vorangehenden Jahre berücksichtigt. Innerhalb der letzten Dekade sei Ilvesheim um 20 Prozent auf 9.309 Einwohner gewachsen. „Wir sind eine hochattraktive Wohngemeinde“, stellte er fest.

Man habe die Infrastruktur an die neuen Herausforderungen angepasst, so Metz und nannte als Beispiele unter anderem den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, den Bau des neuen Schulhauses sowie die professionelle Beratung und Hilfe durch den Pflegestützpunkt und die Gemeindesozialarbeiterin im Rathaus.

Ebenso wichtig seien Eigeninitiativen und Ehrenamt einzustufen. Daher galt sein Dank all denjenigen, die sich diesbezüglich ins Gemeindeleben einbringen.

Lesen Sie mehr in den nächsten Seckenheim-Rheinau-Nachrichten am 31. Januar.