8. August 2017

Kleingärtner wollen keinen Radschnellweg mitten durch ihre Anlage

Kleingartenanlage
Zur Anlage (hier der Blick auf den Festplatz) zählen derzeit knapp 190 Kleingärten. Foto: Warlich-Zink

Feudenheim

Gerade hat der Kleingartenverein Feudenheim sein Sommerfest gefeiert. „Wie gewohnt, trotz Zukunftssorgen“, sagt Schriftführerin Karina Siodlak. Grund: Der im Zuge des Grünzugs Nordost geplante Radschnellweg, der nach den vorliegenden Plänen die Anlage durchschneiden wird. Was Vorstand und Mitglieder am meisten zu schaffen macht, ist die Ungewissheit.

„Nach dem Entscheid vom 23. Mai für den Grünzug Nordost wurde versprochen, uns mit ins Boot zu holen, aber das ist nicht so“, sagen Vorsitzender Bernd Schuler und Vorstandsmitglied Markus Richter. Laut Plan, den die drei den MSN zeigen, würden der neuen Radtrasse zehn bis zwölf Parzellen zum Opfer fallen. „Dann ist wieder die Rede von 30 bis 40 Gärten“, sagt Schuler.

Die Buga-Geschäftsstelle habe kürzlich angekündigt, nochmals neu vermessen zu wollen. Ob mittlerweile jemand da war, wisse man nicht. „Das alles sorgt für Verunsicherung“, erklärt er. Und dennoch: „Wir wollen Lösungen, und die können wir nur im Gespräch erreichen“, betont Karina Siodlak mehrfach.

Das allerdings setze voraus, dass die Stadt sich mit den Kleingärtnern an einen Tisch setze, um das weitere Vorgehen auszuloten. Einfach durchschneiden könne man die Anlage jedoch nicht.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten, Ausgabe vom 18. August.