14. September 2018

Kinder entwerfen ihre Traum-Spielplätze

Kinder auf Spielplatz
Die Kinder erzählen von ihren Wünschen für den Spielplatz. Foto: Koch

Schönau

Leon wünscht sich eine Rutsche und Trampolins im Boden, Akascha mehr Schaukeln und Lilith ein Baumhaus und einen Apfelbaum. Eine Nestschaukel, ein Klettergerüst für Kleine und Große, viel Grün drumherum und größere, geschlossene Mülleimer werden mehrfach genannt.

So stellen sich Schönauer Kinder den künftigen Spielplatz an der Rastenburger Straße vor. Im Ferienprogramm des Caritas-Quartierbüros Schönau konnten die Kinder ihre Wünsche äußern und Spielplatzmodelle bauen – als Teil eines Beteiligungsverfahrens mit der Kinderbeauftragten der Stadt Mannheim, Birgit Schreiber.

„Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und hatten tolle Ideen“, erzählt Inka Vellani-Dollenbacher vom Quartierbüro Schönau. „Viele Farben waren ihnen ganz wichtig, und dass die Zäune komplett begrünt werden.“

Spielplatzplanerin Daniela Machmer nahm alle Ideen auf. Im September und Oktober werden weitere Gruppen befragt, unter anderem bei einer Stadtteilkonferenz.

Danach erstellt die Planerin einen Entwurf, 2019 soll der Bau beginnen. Der städtische Spielplatz liegt im Sanierungsgebiet Schönau-Nordwest und wird in diesem Zusammenhang erneuert. Dies betrifft noch zwei weitere Spielplätze.

In der letzten Woche der Sommerferien hatte das Quartierbüro Schönau zusammen mit youngcaritas täglich ein Aktionsprogramm veranstaltet. Insgesamt nahmen etwa 40 Kinder daran teil, 15 Ehrenamtliche vom Quartierbüro, youngcaritas und der Pfarrjugend Sandhofen engagierten sich.

Die Kinder studierten einen Tanz ein, bastelten, spielten, machten eine Schnitzeljagd durch den Stadtteil und bauten zwei Hochbeete vor dem Quartierbüro.

Das Material dafür wurde von der Gärtnerei Beier gespendet. Finanziell unterstützt wurde das Ferienprogramm durch den Kinderförderfonds des Caritasverbands Mannheim.