18. Mai 2017

Füchse auf dem Gelände der Kinderkiste

Ilvesheim

Nachdem bekannt wurde, dass sich auf dem Gelände der Kinderkiste in Ilvesheim, eine Fuchsfamilie aufhält hat die Gemeindeverwaltung Ilvesheim den Wildtierbeauftragten und das Gesundheitsamt Unterstützung gebeten. Außerdem hatte die Gemeinde beim Landratsamt einen Antrag auf Bejagung gestellt. In diesem Zusammenhang ist es laut Gemeinde zu Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen der am Verfahren beteiligten Personen und Behörden gekommen.
Die Füchse hatten sich unter dem Kita-Containerbau Schlupflöcher und Gänge gebaut. Da sie eine Gefahr für die Kinder in der Kinderkiste darstellen wurde empfohlen, den Außenbereich der Kindertagesstätte zu meiden. Nach der letzten Besichtigung des Außengeländes der Kindertageseinrichtung war auffällig, dass keine neuen Fuchslosungen (Kot) vorhanden waren, was die Vermutung bestärkte, dass die Fuchsfamilie sich vielleicht aufgrund der besonderen Stresssituation nach einem anderen Domizil umgesehen hat. Zur Bestätigung dieser Vermutung wurde das Gelände mit einer Wildkamera überwacht. Das Ergebnis ist eindeutig, kein Fuchs lief in die Fotofalle, lediglich ein Wildkaninchen hat den Auslöser der Wildkamera ausgelöst. Die Gemeinde wird nun schnellstmöglich die Bauten verschließen und das Grundstück reinigen, so dass der Betrieb der Kindertagesstätte nächste Woche wieder aufgenommen werden kann.

Auf der Homepage der Gemeinde heißt es: „Sämtliche Beteiligten sind erleichtert, dass die Problematik auf dem Gelände sich damit erledigt hat, ohne dass ein weiterer Fuchs erlegt werden musste. Wir bitten aber nochmals um Verständnis, dass die Gefahrenabwehr gerade in so einem empfindlichen Bereich wie einer Kleinkindbetreuung absoluten Vorrang hat und den Beteiligten hier auch nichts anderes übrig bleibt, als sich gesetzeskonform zu verhalten“