11. Oktober 2018

Feierliche Rektoratsübergabe an der Universität Mannheim

Professor Thadden und Dr. Thomas Puhl
Professor Dr. Ernst-Ludwig von Thadden übergibt die Amtskette an Professor Dr. Thomas Puhl. Foto: Thomas Tröster

Mannheim

Nach einer kurzen Begrüßung durch den scheidenden Rektor verabschiedete Theresia Bauer MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Professor Dr. Ernst-Ludwig von Thadden mit einer feierlichen Ansprache aus dem Amt: „Professor von Thadden genießt für die Leistungen während seiner Amtszeit als Rektor der Universität Mannheim meine höchste Anerkennung. Sein Markenzeichen ist seine stets offene und dem Neuen aufgeschlossene Haltung, mit der er alle Herausforderungen auch als Rektor gemeistert hat“, betonte die Wissenschaftsministerin. An die exzellente Arbeit seines Vorgängers könne Professor Dr. Puhl mit seiner reichen Hochschulerfahrung anknüpfen. „Rektor Puhl ist nicht nur ein ausgezeichneter Jurist, sondern hat sich neben seiner Lehrstuhltätigkeit bereits als Dekan und als Prorektor für Studium und Lehre für die Belange der Universität Mannheim eingesetzt“, so Bauer.

Der Universitätsratsvorsitzende Professor Dr. Dr. h. c. Karl Ulrich Mayer gab in seiner Ansprache einen Überblick über die Amtszeit von Professor von Thadden. Dieser habe stets eine klare Vision für die Entwicklung der Universität verfolgt. Zu seinen großen Verdiensten gehörten vor allem der Aufbau eines internationalen Campus, die Gewinnung international erfolgreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die konsequente Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, sagte Mayer. Auch um die Stärkung des Mannheimer Wissenschaftsnetzwerkes habe sich von Thadden besonders verdient gemacht. Die universitären Erfolge, die auf seiner Arbeit fußten, würden regelmäßig durch die Ergebnisse internationaler Rankings und die Exzellenz der Mannheimer Forschungsbereiche und -kooperationen belegt. Auf seinen Nachfolger warteten in Zukunft zwar einige Herausforderungen. So müsse die Universität nicht nur mit der fortschreitenden Digitalisierung und Internationalisierung Schritt halten, sondern auch die Nachwuchsförderung sowie das bestehende Netzwerk aus Universität, Region und Partnerinstituten weiter gezielt stärken. Professor Puhl sei jedoch durch seine jahrelange Arbeit als Dekan und Prorektor auf diese Aufgaben sehr gut vorbereitet. Er habe das Glück, eine Universität zu übernehmen, die hervorragend aufgestellt ist, dankte Puhl seinem Vorgänger. Der Grundstein ihres Erfolgs liege dabei nicht nur in ihrem klaren Profil und den herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sondern auch in ihren exzellenten Studierenden. Diese würden den Ruf der Universität als eine der besten Universitäten Deutschlands nach außen stärken und dadurch wiederum die besten Abiturientinnen und Abiturienten nach Mannheim locken. In seiner Amtszeit wolle er vor allem seinen Teil dazu beitragen, die Wettbewerbsposition der Universität Mannheim national und international weiter auszubauen. Dafür sei es essentiell, die Forschung weiter zu stärken, wie durch den Ausbau internationaler Forschungsnetzwerke und -kooperationen. Ziel sei außerdem, die Internationalisierung und Digitalisierung an der Universität weiter voranzutreiben. Dazu gehörten der Ausbau englischsprachiger Studiengänge sowie die umfassende Einbettung digitaler Methoden in Forschung wie Lehre