23. Januar 2020

Aus drei wird eine!

Rheinau

Im Sommer 2019 entstand im Mannheimer Süden die zweitgrößte evangelische Gemeinde in Mannheim. Nun feiert die neue Gemeinde Rheinau am 26. Januar um 10.15 Uhr in der Versöhnungskirche einen Festgottesdienst, um ihren Zusammenschluss zu feiern und die neuen Kirchenältesten einzuführen. Die Predigt hält Dekan Ralph Hartmann.

Seit 1. Juli 2019 sind sie eins: Die drei Gemeinden Immanuel-Pfingstberg, Versöhnung und Martin haben sich zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Als „Evangelische Gemeinde Rheinau“ ist sie mit ihren 5.500 Gemeindemitgliedern nach der Neckarstadt-Gemeinde die zweitgrößte evangelische Gemeinde in Mannheim.

Die Gemeinde erstreckt sich über fünf Stadtteile: Casterfeld, Hochstätt, Pfingstberg sowie Rheinau-Mitte und Rheinau-Süd. Zur Pfingstberggemeinde, die eine der jung entstandenen Gemeinden nach 1945 ist, gehört seither auch der Stadtteil Hochstätt.

Die neue Gemeinde umfasst mit der Versöhnungs-, der Pfingstberg- und der Martinskirche drei markante Kirchengebäude. Mit vereinten Kräften machen die Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinde nun im besten Sinne gemeinsame Sache und gestalten Gemeindeleben und Gemeinwesen über die Stadtteilgrenzen hinweg.

Der Festgottesdienst findet in der Versöhnungskirche statt, die in den 1960er Jahren nach Plänen von Helmut Striffler errichtet wurde. Musikalisch wird die Feier, bei der Dekan Ralph Hartmann die Predigt hält, von dem Ökumenischen Singkreis, einem Projektchor und dem Flötenensemble.

Den Gottesdienst, bei dem die 15 neu gewählten Kirchenältesten in ihr Amt eingeführt werden, wirken Pfarrer Hansjörg Jörger, Diakon Daniel Maier und Pfarrer Uwe Sulger mit. Im Anschluss wird zu einem Empfang mit Grußworten geladen.